Archiv für Mai 2008

Lob des Populismus

Mittwoch, 21. Mai 2008

Gern wird in diffamierendem Sinne von Populismus gesprochen, wenn ein Politiker es tatsächlich einmal wagt, seine Aufgabe als Volksvertreter wörtlich zu nehmen und der Mehrheit seiner Wähler in einer strittigen Sache beizuspringen.  (mehr …)

Tage in der Toskana: Den Wein von Montepulciano probiert

Dienstag, 20. Mai 2008

Heinrich Heine war es, der mich auf die Idee brachte, nicht Stift und Computer zu bemühen, um über eine Reise in die Toskana etwas zu Papier zu bringen. »Es gibt nichts Langweiligeres auf dieser Erde als die Lektüre einer italienischen Reisebeschreibung – außer etwa das Schreiben derselben«, notierte er in den »Bädern von Lucca«, um dann fortzufahren, (mehr …)

Niedrige Steuern – hohe Armut

Montag, 19. Mai 2008

Auf den ersten Blick haben die gegenwärtige Steuersenkungs-Debatte und der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung nichts miteinander zu tun. Und das zunächst ganz direkt, denn von jenen Steuersenkungen, die derzeit vorgeschlagen werden, können Arme nichts profitieren, da sie in der Regel keine direkten Steuern zahlen und damit weder von einer veränderten Steuerprogression noch von einer Pendlerpauschale irgendetwas haben. (mehr …)

Koch-Show mit Dalai Lama

Donnerstag, 15. Mai 2008

Am gegenwärtigen Umgang mit China zeigt sich einmal mehr der zutiefst provinzielle Charakter deutscher Politik. Während in den Nachrichten aus der Provinz Sichuan die Zahl der Erdbebenopfer über die 50000 hinausschnellt, (mehr …)

Die Zustände nur austarieren oder die Gesellschaft umwälzen?

Samstag, 03. Mai 2008

Vom Kitt des DDR-Systems zur Hefe im bürgerlichen Kuchenteig: Sozialistische Idee und soziale Gerechtigkeit

Für die einen ein beinahe unerklärbares Rätsel, für andere ein erschreckendes Alarmsignal, für dritte vielleicht Zeichen neu aufkeimender Hoffnung? All das ist fast 20 Jahre nach deren Zusammenbruch die DDR: Zäh hält sie sich im Denken vieler Menschen, von der Hoffnung auf die Renaissance bestimmter sozialistischer Werte bis hin zum der rhetorischen Rückgriff auf Praktiken eines Staates, der sich als jener der Arbeiter und Bauern bezeichnete. (mehr …)