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	<title>Kommentare zu: Kosovo, Flandern – und dann?</title>
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	<description>Blog zu Politik, Zeitgeschichte, Kultur und Welt-Anschauung von Peter Richter (pri) und Rudolf Hempel (rhe)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 11:07:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: BUNDESPOPEL</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/07/16/kosovo-flandern-und-dann/comment-page-1/#comment-1279</link>
		<dc:creator>BUNDESPOPEL</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 10:58:36 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist Sache der Belgier, ihre &#246;ffentlichen Angelegenheiten so zu ordnen, da&#223; sie der Zukunft in der Gewi&#223;heit von Prosperit&#228;t, Gl&#252;ck und Zufriedenheit entgegenblicken k&#246;nnen.

Flandern und Wallonien--  das w&#228;re eine lebensf&#228;hige, tragbare und sicher auch erfolgreiche Option.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sache der Belgier, ihre &#246;ffentlichen Angelegenheiten so zu ordnen, da&#223; sie der Zukunft in der Gewi&#223;heit von Prosperit&#228;t, Gl&#252;ck und Zufriedenheit entgegenblicken k&#246;nnen.</p>
<p>Flandern und Wallonien&#8211;  das w&#228;re eine lebensf&#228;hige, tragbare und sicher auch erfolgreiche Option.</p>
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		<title>Von: maphry</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/07/16/kosovo-flandern-und-dann/comment-page-1/#comment-1265</link>
		<dc:creator>maphry</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 08:31:40 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, ich denke mal Belgien ist sehr weit von einem B&#252;rgerkrieg entfernt, denn dort steht sehr viel, nicht nur f&#252;r den Gesamtstaat auf dem Spiel, sondern vor allem auch f&#252;r die einzelnen Bev&#246;lkerungsgruppen. Sicher, Extremisten gibt es immer, aber die haben wir wohl in jedem Staat der Welt. Und was die Folgen angeht, so sind die dank EU wohl sehr gering, solange beide Reststaaten dann in dieser bleiben (ausser dass dann ein potentielles Veto mehr am Europaratstisch sitzt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, ich denke mal Belgien ist sehr weit von einem B&#252;rgerkrieg entfernt, denn dort steht sehr viel, nicht nur f&#252;r den Gesamtstaat auf dem Spiel, sondern vor allem auch f&#252;r die einzelnen Bev&#246;lkerungsgruppen. Sicher, Extremisten gibt es immer, aber die haben wir wohl in jedem Staat der Welt. Und was die Folgen angeht, so sind die dank EU wohl sehr gering, solange beide Reststaaten dann in dieser bleiben (ausser dass dann ein potentielles Veto mehr am Europaratstisch sitzt).</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/07/16/kosovo-flandern-und-dann/comment-page-1/#comment-1259</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 20:45:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Vertreter der deutschen Minderheit in Belgien hat heute in einem Radiointerview die Ansicht ge&#228;u&#223;ert, da&#223; es zwar einer schnellen L&#246;sung des Konflikts bed&#252;rfe, aber die Kosten einer Teilung Belgiens h&#246;her seien als bei einer Nichtteilung und daher eher nicht mit einem Auseinanderbrechen des Landes im Herzen EU-Europas in zwei (oder mehr) Teile zu rechnen sei. Das klingt nach einer vern&#252;nftigen Abw&#228;gung, aber auch nach Zweckoptimismus. 

Solidarit&#228;t ist in heutiger Zeit ein &quot;knappes Gut&quot; geworden. Ob vermehrtes egoistisches Denken und Handeln wohl etwas mit der herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie des ungehemmten Vorteilsstrebens und der unregulierten Konkurrenz zu tun haben k&#246;nnte? Im Zweifelsfall bzw. Streitfall wird`s der Markt schon richten! Oder die dahinterstehende tonangebende (Macht-)Politik: Der Mensch ist des Menschen Wolf - aber nur, wenn man ihn dazu macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vertreter der deutschen Minderheit in Belgien hat heute in einem Radiointerview die Ansicht ge&#228;u&#223;ert, da&#223; es zwar einer schnellen L&#246;sung des Konflikts bed&#252;rfe, aber die Kosten einer Teilung Belgiens h&#246;her seien als bei einer Nichtteilung und daher eher nicht mit einem Auseinanderbrechen des Landes im Herzen EU-Europas in zwei (oder mehr) Teile zu rechnen sei. Das klingt nach einer vern&#252;nftigen Abw&#228;gung, aber auch nach Zweckoptimismus. </p>
<p>Solidarit&#228;t ist in heutiger Zeit ein &#8220;knappes Gut&#8221; geworden. Ob vermehrtes egoistisches Denken und Handeln wohl etwas mit der herrschenden Wirtschafts- und Gesellschaftsideologie des ungehemmten Vorteilsstrebens und der unregulierten Konkurrenz zu tun haben k&#246;nnte? Im Zweifelsfall bzw. Streitfall wird`s der Markt schon richten! Oder die dahinterstehende tonangebende (Macht-)Politik: Der Mensch ist des Menschen Wolf &#8211; aber nur, wenn man ihn dazu macht.</p>
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		<title>Von: oberblogsaenger</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/07/16/kosovo-flandern-und-dann/comment-page-1/#comment-1257</link>
		<dc:creator>oberblogsaenger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 18:06:05 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht erleben wir den B&#252;rgerkrieg in Belgien noch. Dort gibt es eine Partei namens Vlaams Beland, die heute &#228;hnlich t&#246;nt wie einst die UCK im Kosovo. Im &#252;brigen wollte ich nicht platt vergleichen, sondern nur die Folgen zeigen, wenn man beginnt, seine Prinzipien aufzugeben - mit welcher Begr&#252;ndung auch immer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht erleben wir den B&#252;rgerkrieg in Belgien noch. Dort gibt es eine Partei namens Vlaams Beland, die heute &#228;hnlich t&#246;nt wie einst die UCK im Kosovo. Im &#252;brigen wollte ich nicht platt vergleichen, sondern nur die Folgen zeigen, wenn man beginnt, seine Prinzipien aufzugeben &#8211; mit welcher Begr&#252;ndung auch immer.</p>
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		<title>Von: maphry</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/07/16/kosovo-flandern-und-dann/comment-page-1/#comment-1256</link>
		<dc:creator>maphry</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 17:49:26 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, derzeit gibt es wie schon erw&#228;hnt viele separatistische Ans&#228;tze, welche immer mehr Form annehmen, der Fall Belgien ist dort noch der, welcher am ehesten begr&#252;ndbar w&#228;re, da die beiden Bev&#246;lkerungsteile ernsthaft gesagt nicht wirklich viel verbindet (vor allem die Sprache tritt da hervor). Andere Beispiele wie das Baskenland (Spanien) oder Schottland (UK), sind da schon kritischer. Die Frage die man sich stellen sollte ist warum gerade jetzt sich die Staaten drohen aufzuspalten, und der Grund der da vor allem genannt werden muss ist sicherlich die EU: Unter dem Dach der EU ist es auch f&#252;r kleine Staaten viel risikoloser zu existieren, weil die Aufgaben die durch die Nationalstaaten wahrgenommen werden m&#252;ssen immer mehr zur&#252;ckgehen.
Deshalb halte ich es auch f&#252;r nicht angebracht Belgien mit Serbien zu vergleichen, denn gerade die letzte Abspaltung ist nicht erfolgt, weil man sich &#252;ber Steuerlasten und Quersubventionierungen stritt, sondern Folge eines B&#252;rgerkrieges, was eine ganz andere Kategorie ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, derzeit gibt es wie schon erw&#228;hnt viele separatistische Ans&#228;tze, welche immer mehr Form annehmen, der Fall Belgien ist dort noch der, welcher am ehesten begr&#252;ndbar w&#228;re, da die beiden Bev&#246;lkerungsteile ernsthaft gesagt nicht wirklich viel verbindet (vor allem die Sprache tritt da hervor). Andere Beispiele wie das Baskenland (Spanien) oder Schottland (UK), sind da schon kritischer. Die Frage die man sich stellen sollte ist warum gerade jetzt sich die Staaten drohen aufzuspalten, und der Grund der da vor allem genannt werden muss ist sicherlich die EU: Unter dem Dach der EU ist es auch f&#252;r kleine Staaten viel risikoloser zu existieren, weil die Aufgaben die durch die Nationalstaaten wahrgenommen werden m&#252;ssen immer mehr zur&#252;ckgehen.<br />
Deshalb halte ich es auch f&#252;r nicht angebracht Belgien mit Serbien zu vergleichen, denn gerade die letzte Abspaltung ist nicht erfolgt, weil man sich &#252;ber Steuerlasten und Quersubventionierungen stritt, sondern Folge eines B&#252;rgerkrieges, was eine ganz andere Kategorie ist.</p>
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