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	<title>Kommentare zu: Die Bringschuld des Barack Obama</title>
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	<description>Blog zu Politik, Zeitgeschichte, Kultur und Welt-Anschauung von Peter Richter (pri) und Rudolf Hempel (rhe)</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 13:09:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: oberblogsaenger</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/11/06/die-bringschuld-des-barack-obama/comment-page-1/#comment-1425</link>
		<dc:creator>oberblogsaenger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:17:38 +0000</pubDate>
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		<description>@ Sofia Kasemann

Skepsis wird am ehesten durch Tatsachen abgebaut. Insofern hoffe nat&#252;rlich auch ich auf Obama, bin aber nicht bereit, die Hoffnungen, die er weckte, nun herunterzuschrauben, weil sich dann n&#228;mlich wenig oder nichts &#228;ndert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Sofia Kasemann</p>
<p>Skepsis wird am ehesten durch Tatsachen abgebaut. Insofern hoffe nat&#252;rlich auch ich auf Obama, bin aber nicht bereit, die Hoffnungen, die er weckte, nun herunterzuschrauben, weil sich dann n&#228;mlich wenig oder nichts &#228;ndert.</p>
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		<title>Von: Sofia Kasemann</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/11/06/die-bringschuld-des-barack-obama/comment-page-1/#comment-1424</link>
		<dc:creator>Sofia Kasemann</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 19:37:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das war doch gute Politik, dass er nicht schon im Wahlkampf st&#228;ndig die Probleme Amerika´s betont hat. Ein relativ junger Pr&#228;sindentschaftskandidat, der Unsicherheiten zugeben w&#252;rde, w&#252;rde nicht gew&#228;hlt werden. Es hat Mac offenbar geschadet, dass er zugab wenig Ahnung von der Wirtschaft zu haben. In der US Berichterstattung finden sich auch Diskusionen dar&#252;ber, dass sich Politiker kaum leisten k&#246;nnen Zweifel an ihrer &quot;Unfehlbarkeit&quot; aufkommen zu lassen. Ein (gro&#223;er?) Teil von Obama´s W&#228;hlern wird sich dessen schon bewu&#223;t gewesen sein, dass es sich auch in seinem Falle um einen Menschen handelt, der auch Fehler machen oder gar scheitern kann. Sie werden sich von einer positiven PR sicher nicht betrogen f&#252;hlen. Jedenfalls hat er sofort n a c h der Wahl aufgerufen die Erwartungen an seine Amtsperiode nicht zu hoch zu stecken. 
Obama´s positiver Wahlkampfton hatte Erfolg, von dem er noch l&#228;nger wird profitieren k&#246;nnen. Als Skeptiker (damit sind sie, lieber Verfasser, gemeint) w&#228;re er noch nicht mal zur Wahl angetreten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das war doch gute Politik, dass er nicht schon im Wahlkampf st&#228;ndig die Probleme Amerika´s betont hat. Ein relativ junger Pr&#228;sindentschaftskandidat, der Unsicherheiten zugeben w&#252;rde, w&#252;rde nicht gew&#228;hlt werden. Es hat Mac offenbar geschadet, dass er zugab wenig Ahnung von der Wirtschaft zu haben. In der US Berichterstattung finden sich auch Diskusionen dar&#252;ber, dass sich Politiker kaum leisten k&#246;nnen Zweifel an ihrer &#8220;Unfehlbarkeit&#8221; aufkommen zu lassen. Ein (gro&#223;er?) Teil von Obama´s W&#228;hlern wird sich dessen schon bewu&#223;t gewesen sein, dass es sich auch in seinem Falle um einen Menschen handelt, der auch Fehler machen oder gar scheitern kann. Sie werden sich von einer positiven PR sicher nicht betrogen f&#252;hlen. Jedenfalls hat er sofort n a c h der Wahl aufgerufen die Erwartungen an seine Amtsperiode nicht zu hoch zu stecken.<br />
Obama´s positiver Wahlkampfton hatte Erfolg, von dem er noch l&#228;nger wird profitieren k&#246;nnen. Als Skeptiker (damit sind sie, lieber Verfasser, gemeint) w&#228;re er noch nicht mal zur Wahl angetreten.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2008/11/06/die-bringschuld-des-barack-obama/comment-page-1/#comment-1413</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 21:33:37 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;ber den US-Pr&#228;sidenten George W. Bush l&#228;&#223;t zweifellos zurecht viel Kritisches sagen, aber eines kann man ihm nicht absprechen: durch die moralisch und &#246;konomisch abgewirtschaftete Regierung Bush hat Amerika seinen ersten schwarzen Pr&#228;sidenten erhalten. Die desastr&#246;se Herrschaft der Neokonservativen und Religi&#246;s-Konservativen hat das liberale Amerika nach langer Zeit der politischen Schw&#228;che wieder erstarken lassen und sogar einen Afroamerikaner bis ins Wei&#223;e Haus katapultiert. George W. Bush als bester Wahlhelfer f&#252;r Barack Obama!

Was wird Barack Obama, der neue gro&#223;e Hoffnungstr&#228;ger der zivilisierten Welt, aber mit seinem gerade errungenen Wahlsieg zum US-Pr&#228;sidenten anfangen bzw. &#252;berhaupt bewegen k&#246;nnen? Die Handlungsspielr&#228;ume sind auch f&#252;r den &quot;m&#228;chtigsten Mann der Welt&quot; kleiner, als vielleicht zu w&#252;nschen w&#228;re, jedenfalls dann, wenn es um einen wirklichen politischen &quot;Change&quot; auf den zahlreichen zu bearbeitenden Problemfeldern geht, wie die von Bushs ideologischen Scharfmachern begonnenen weltweiten Kriege und begangenen Menschenrechtsverletzungen, die sich erst im Entwicklungsgang befindliche Mega-Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise und etwa das ungel&#246;ste Umwelt- und Klimaproblem, von der gigantischen Verschuldung des US-Haushalts ganz zu schweigen.

Die auch von Obama &#252;bernommenen hergebrachten Strukturen in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Mediengesellschaft lassen nur schwerlich von heute auf morgen eine Kulturwende zu. Auch wird die noch bis zum 20. Januar 2009 amtierende Bush-Administration nichts unversucht lassen, um Obama und seinem Regierungsteam noch die eine oder andere b&#246;se &#220;berraschung zu bereiten und Fakten schaffen wollen, die den neuen Pr&#228;sidenten in seiner Handlungsf&#228;higkeit politisch einengen sollen.

Freilich k&#246;nnte der von Obama in weiten Teilen der amerikanischen Gesellschaft und der Welt&#246;ffentlichkeit entfachte Enthusiasmus und die Begeisterung der Massen einer &quot;anderen Politik&quot; vielleicht das dringend ben&#246;tigte Stehverm&#246;gen und die angemessene Durchschlagskraft f&#252;r substanzielle Ver&#228;nderungen mitgeben im von Big Business und Wall Street-Kapitalismus gepr&#228;gten und bestimmten &quot;Land der unbegrenzten M&#246;glichkeiten&quot;. Wenn Obama nicht nur PR-Berater, die Politik &quot;gut zu verkaufen&quot; verstehen, um sich geschart hat, sondern auch Berater, die &quot;gute Politik&quot; zu machen imstande sind, k&#246;nnte es mit dem viel beschworenen &quot;Change&quot; etwas werden - ansonsten steht Sarah Palin - ein weiblicher George W. Bush - auf seiten der Republikaner schon bereit f&#252;r die Pr&#228;sidentschaftswahl 2012. In 2008 haben 48% der zur Wahl gegangenen US-B&#252;rger gegen den Demokraten Obama gestimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber den US-Pr&#228;sidenten George W. Bush l&#228;&#223;t zweifellos zurecht viel Kritisches sagen, aber eines kann man ihm nicht absprechen: durch die moralisch und &#246;konomisch abgewirtschaftete Regierung Bush hat Amerika seinen ersten schwarzen Pr&#228;sidenten erhalten. Die desastr&#246;se Herrschaft der Neokonservativen und Religi&#246;s-Konservativen hat das liberale Amerika nach langer Zeit der politischen Schw&#228;che wieder erstarken lassen und sogar einen Afroamerikaner bis ins Wei&#223;e Haus katapultiert. George W. Bush als bester Wahlhelfer f&#252;r Barack Obama!</p>
<p>Was wird Barack Obama, der neue gro&#223;e Hoffnungstr&#228;ger der zivilisierten Welt, aber mit seinem gerade errungenen Wahlsieg zum US-Pr&#228;sidenten anfangen bzw. &#252;berhaupt bewegen k&#246;nnen? Die Handlungsspielr&#228;ume sind auch f&#252;r den &#8220;m&#228;chtigsten Mann der Welt&#8221; kleiner, als vielleicht zu w&#252;nschen w&#228;re, jedenfalls dann, wenn es um einen wirklichen politischen &#8220;Change&#8221; auf den zahlreichen zu bearbeitenden Problemfeldern geht, wie die von Bushs ideologischen Scharfmachern begonnenen weltweiten Kriege und begangenen Menschenrechtsverletzungen, die sich erst im Entwicklungsgang befindliche Mega-Finanzmarkt- und Weltwirtschaftskrise und etwa das ungel&#246;ste Umwelt- und Klimaproblem, von der gigantischen Verschuldung des US-Haushalts ganz zu schweigen.</p>
<p>Die auch von Obama &#252;bernommenen hergebrachten Strukturen in Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Mediengesellschaft lassen nur schwerlich von heute auf morgen eine Kulturwende zu. Auch wird die noch bis zum 20. Januar 2009 amtierende Bush-Administration nichts unversucht lassen, um Obama und seinem Regierungsteam noch die eine oder andere b&#246;se &#220;berraschung zu bereiten und Fakten schaffen wollen, die den neuen Pr&#228;sidenten in seiner Handlungsf&#228;higkeit politisch einengen sollen.</p>
<p>Freilich k&#246;nnte der von Obama in weiten Teilen der amerikanischen Gesellschaft und der Welt&#246;ffentlichkeit entfachte Enthusiasmus und die Begeisterung der Massen einer &#8220;anderen Politik&#8221; vielleicht das dringend ben&#246;tigte Stehverm&#246;gen und die angemessene Durchschlagskraft f&#252;r substanzielle Ver&#228;nderungen mitgeben im von Big Business und Wall Street-Kapitalismus gepr&#228;gten und bestimmten &#8220;Land der unbegrenzten M&#246;glichkeiten&#8221;. Wenn Obama nicht nur PR-Berater, die Politik &#8220;gut zu verkaufen&#8221; verstehen, um sich geschart hat, sondern auch Berater, die &#8220;gute Politik&#8221; zu machen imstande sind, k&#246;nnte es mit dem viel beschworenen &#8220;Change&#8221; etwas werden &#8211; ansonsten steht Sarah Palin &#8211; ein weiblicher George W. Bush &#8211; auf seiten der Republikaner schon bereit f&#252;r die Pr&#228;sidentschaftswahl 2012. In 2008 haben 48% der zur Wahl gegangenen US-B&#252;rger gegen den Demokraten Obama gestimmt.</p>
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