Vor 21 Jahren – Sturm auf die Umweltbibliothek

Ende der 80er Jahre gab es in der DDR viele Gründe, nicht nur mit den Verhältnissen unzufrieden zu sein, sondern auch immer öfter und immer nachdrücklicher deren Veränderung zu fordern. Weltweit schien der Entspannungsprozess – nicht zuletzt durch die neue Offenheit eines Michail Gorbatschow – schrittweise voranzukommen. Die ökonomischen Probleme der sozialistischen Länder verlangten nach besseren als den bisherigen Antworten. Und selbst in den regierenden Parteien des Ostens verstärkte sich das Nachdenken darüber, wie auf künftige Herausforderungen zu reagieren sei. Dazu trugen nicht zuletzt Denkanstöße oppositioneller Gruppen bei, die zwar von den Herrschenden argwöhnisch beobachtet und oft auch unterdrückt wurden, in der Bevölkerung aber auch wachsende Resonanz stießen.

Zu diesen nur mit einfachsten Mitteln arbeitenden Oppositionellen gehörte auch der Kreis um die Umweltbibliothek an der Berliner Zionskirche, der das ökologische Thema aus der Stiefmütterlichkeit, mit der es in der DDR behandelt wurde, herausholen wollte, sich darüber hinaus aber sehr schnell zu einem Zentrum entwickelte, das mehr und mehr auch grundsätzliche Fragen gesellschaftlicher Entwicklung aufwarf. Damit jedoch rückte die Umweltbibliothek auch sehr schnell in den Focus der Aufmerksamkeit des Ministeriums für Staatsicherheit, und spätestens in der zweiten Hälfte 1987 gehörte sie zu den mit am meisten überwachten Institutionen der damaligen DDR-Hauptstadt. Öffentlich wurde dies vor allem heute vor 21 Jahren, am 25. November 1987, als das MfS versuchte, mit einer Polizeiaktion Beweise für die vermeintlich staatsfeindliche Tätigkeit der Umweltbibliothekl zu sichern, um gegen sie auch formaljuristisch vorgehen zu können. Dies schlug jedoch weitgehend fehl, wurde zu einer faktischen Niederlage der Staatsmacht und damit zu einer Ermutigung vieler Unzufriedener in der DDR, die in den folgenden zwei Jahren die Erosion des DDR-Systems immer weiter vorantrieb.

Über die Aktion gegen die Umweltbebliothek und ihre Folgen entstand im Sommer 1990 nachfolgender Text, der die damaligen Ereignisse rekapituliert und in einen größeren Zusammenhang zu stellen versucht. Zwar ist heute das Geschehen vor 20 Jahren gründlicher erforscht als damals, nur Monate danach; dennoch kann diese bislang unveröffentlichte Darstellung neben ihrem dokumentarischen Teil einiges zur seinerzeitigen Atmosphäre am Ende einer Epoche aussagen.

Sturm auf die Umweltbibliothek

 Wann die Vorbereitungen auf die Aktion »Falle«, wie der Angriff auf die Umweltbibliothek am 25. November 1987 MfS-intern genannt wurde, begannen, ist nicht mehr exakt zu ermitteln. Aber die oppositionellen Gruppen hatten schon Wochen zuvor Indizien festgestellt, die auf einen zu erwartenden Schlag hindeuteten So hatte sich die Observation durch das MfS spürbar verstärkt; die Aktivisten der Bewegung konnten kaum noch einen Schritt tun, ohne unauffällig-auffällig von den schon bekannten Lada-Limousinen begleitet zu werden. Im Gegensatz zu früher gelang es kaum noch, die Bewacher einmal abzuschütteln, was auf massiven Kräfteeinsatz schließen ließ.

Besondere Probleme hatte die Redaktion des »Grenzfall«. Nicht als Material »für den innerkirchlichen Dienstgebrauch« deklariert, galt die Schrift als illegal und wurde verfolgt; ihre Initiatoren waren im wesentlichen bekannt und durch die lückenlose Überwachung nicht mehr in der Lage, Redaktionsarbeiten, Druck und Vertrieb zu organisieren.Auch die Umweltbibliothek, wiewohl als kirchliche Gruppe an die Berliner Zionsgemeinde gebunden, sah sich verstärkter Aufmerksamkeit durch neugierige Besucher ausgesetzt, die jedoch weniger an den in der Bücherei ausleihbaren Publikationen selbst interessiert waren als an solchen Informationen: Wer ist der Chef? Wer hat das geschrieben? Woher habt Ihr diese Informationen? Mitarbeiter der Bibliothek erhielten Vorladungen zu Befragungen verschiedenster Art, die irgendwie aber immer auf die Tätigkeit in der Griebenowstraße, dem Domizil der Umweltbücherei, kamen, und schließlich wurde sogar die Hygieneinspektion eingeschaltet, die beanstandete, dass man in dem zur Bibliothek gehörenden Lesecafé ohne Erlaubnis Getränke ausschenkte.

Einige Vertreter der Kirche und der Umweltgruppe mutmaßten sogar, dass eine Schlägerei zwischen Punkern und Skinheads nach einem Rockkonzert in der Zionskirche am 17. Oktober, bei dem die Polizei erst erschien, als die Skins bereits »abgeräumt« hatten, in die Reihe dieser Anzeichen verstärkter staatlicher Repressalien gehörte. Darauf jedoch gibt es keinen verlässlichen Hinweis. Der Pfarrer der Zionskirche, Hans Simon, der während der Ereignisse nicht anwesend war, berichtete später, die Polizei sei vom Veranstalter nicht gerufen worden, und die Westpresse habe eine erste Version ungeprüft verbreitet. Auch in einem MfS-Bericht wurde am 21. 10. 1987 kritisiert, dass es »zu ernsthaften Verzögerungen bei der Einleitung von Sofortmaßnahmen zur Aufklärung der Ursachen, des Umfanges und des daran beteiligten Personenkreises, der Ermittlung der Täter und daraus folgender Maßnahmen kam«. Interessant ist jedoch an diesem Bericht, daß er den handschriftlichen Hinweis auf eine »Beratung unter Ltg. E. Krenz« enthält, bei der nicht näher bezeichnete Festlegungen getroffen worden seien. Krenz selbst konnte oder wollte dazu im Nachhinein keine Angaben machen, bestritt aber, dass Grundsatzentscheidungen über das Vorgehen gegen die innere Opposition von ihm oder der Abteilung Sicherheitsfragen des ZK der SED getroffen worden wären.

Tatsache ist jedoch, dass bald danach, im November, eine Eskalation repressiver Maßnahmen gegen die Umweltbibliothek einsetzte. Pfarrer Simon erinnerte sich eines Anrufs des Konsistorialpräsidenten der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, Dr. Manfred Stolpe, um den 10. November herum, dass eine Aktion gegen die Umweltbibliothek unmittelbar bevorstehe. Dazu kam es dann jedoch nicht, aber Simon vermutete, dass Stolpe durchaus zuverlässige Hinweise hatte dass er dies durch einen Anruf über sein oder Simons mit Sicherheit abgehörtes Telefon dem MfS kundtun wollte. Denn etwa eine Woche später, am 18. November, wurde der Pastor am Abend vom Leiter des Sektors Kirchenfragen beim Berliner Magistrat, Dr. Mußler , mit der Bitte aufgesucht, einen Blick in der Räume der Umweltbibliothek, die eigentlich zur Dienstwohnung Simons gehörten, werfen zu können. Dort wurde gerade gearbeitet, unter anderem auch gedruckt.

Wolfgang Rüddenklau, einer der Initiatoren der Umweltbibliothek, berichtete darüber nach der Wende: »Ich sage das jetzt erstmals in der Öffentlichkeit, aber wir bereiteten uns au diesem Abend tatsächlich auf den Druck des ›Grenzfall‹ vor. Zwei Leute von der Redaktion hatten gerade die Maschine ausprobiert, als Pfarrer Simon kam und Mußlers Anliegen vorbrachte. Wir verstauten die Maschine schnell in einem Nebenraum und beseitigten alle Spuren. Doch Mußler muss etwas gewusst haben. Er wurde schnell aggressiv, verlangte Ausweise zu sehen – wozu er gar kein Recht hatte – und beschuldigte uns des Druckes illegaler Schriften.«

Pfarrer Simon verwahrte sich dagegen, und es kam fast eine Stunde lang zu einem verbalen Schlagabtausch. Simon wusste offensichtlich tatsächlich nichts von dem geplanten ›Grensfall‹-Druck; Rüddenklau jedenfalls bestätigte, dass er nicht informiert war. Mußler ging schließlich wieder. Sein Auftritt war wohl als letzte Warnung gedacht, denn genau eine Woche später schlug das MfS zu.

Es hatte vermutlich durch einen seiner inoffiziellen Mitarbeiter in der Opposition Kenntnis vom »Grenzfall«-Druck und wollte zunächst – es handelte sich um kirchliche Räume, und noch galt das Prinzip, sich mit der Kirche tunlichst nicht anzulegen – durch entsprechende Signale die Kirche veranlassen, die Sache selbst zu »bereinigen«. Dazu wurde am 19. November der Leiter des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR, Oberkirchenrat Martin Ziegler, ins Staatssekretariat für Kirchenfragen bestellt, wo ihm Mußlers Besuchsresultate vorgehalten und mitgeteilt wurde, jetzt sei der Punkt erreicht, an dem die Staatsorgane nicht länger zusehen könnten. Die Kirche solle die Vervielfältigungstechnik einziehen, sofern sie für ungenehmigte Presseerzeugnisse genutzt werde. Ziegler verwies auf die Kompetenz der Zionskirche. Ansonsten taten er und die Leitung der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg nichts, aus welchen Gründen auch immer – vielleicht nur, weil sie unzureichend informiert waren. Dafür spricht zumindest, dass Bischof Dr, Gottfried Forck noch nach der Wende das Handeln der Umweltbibliothek missbilligte: »Auch die ›Umweltblätter« (eine Publikation der Bibliothek – d. Verf.), vom ›Grenzfall‹ völlig zu schweigen, waren in Inhalt und Stil nicht so geschrieben, wie wir es uns als Kirche gewünscht hätten.« Und selbst der der Opposition weitaus stärker als sein Bischof zuneigende Pfarrer Simon betrachtete den »Grenzfall« als »noch viel radikaler, viel direkter« als die »Umweltblätter«. Es hätte wohl von ihm keine Genehmigung zu der von der Umweltbibliothek für den »Grenzfall« geplanten Solidaritätsaktion gegeben, was Rüddenklaus Konspiration auch gegenüber seinem »Hauswirt« verständlich macht.

Die Aktion begann am 25. November, Punkt null Uhr. In einer von der Umweltbibliothek selbst herausgegebenen Dokumentation wird sie so beschrieben:
»In der Nacht gegen 00,00 Uhr drangen ca, 20 Mitarbeiter des MfS im Auftrag von Staatsanwalt Gläsner blitzartig in die Räume der Umweltbibliothek ein. Zwei Befehle hallten durch den Keller: »Hände hoch, Maschine aus!«. Wir entschieden uns, die Hände hochzunehmen, wurden an die Wand gedrängt und abgetastet. Währenddessen lief die Maschine weiter. Erst nachdem der Stapel abgearbeitet war, schaltete sich die Maschine automatisch ab. Nachdem wir die Anwesenheit des geschäftsführenden Pfarrers verlangt hatten, klingelten die Staatssicherheitsbeamten bei Pfarrer Simon. Nach dem Öffnen der Tür drangen ste in die Wohnung ein und zwangen Simon und dessen Frau, sich unter ihren Augen anzuziehen. Gegen 0,10 Uhr kamen Pfarrer Simon und dessen Frau in die Umweltbibliothek. Ihr Status war unklar. Sie durften sich, im Gegensatz zu den Mitarbeitern der Umweltbibliothek, frei bewegen und auch telefonieren. Es lag, wie Pfarrer Simon mitgeteilt wurde, eine Anzeige von Unbekannt nach § 218, Abs. 1 (Vereinigung zur Verfolgung gesetzwidriger Ziele) vor. Beginnend von 0, 30 Uhr wurden 7 Mitarbeiter der ÜB einzeln in PKW abtransportiert, darunter der 14-jährige Timm und zwei, die in der UB-Galerie Dienst gemacht hatten. Die Behandlung während der Zuführung war unfreundlich und ruppig. Pie Mitarbeiter des MfS durchsuchten die UB und die anliegenden Kellerräume, Wie sich dann zeigte, reichte die Kompetenz der »Einsatzgruppe« nur zur Beschlagnahme der Vervielfältigungsmaschinen und der etwa vorzufindenden Grenzfallschriften. Tatsächlich fanden sie in einem Lagerraum der Gemeinde eine nicht fertiggestellte Grenzfall-Auflage …«

Die gesamte Aktion war – trotz ihres Überraschungseffekts und der Brutalität den Vorgehens – durch einige Ungereimtheiten gekennzeichnet. Diese betrafen zum einen die Behandlung des Ehepaares Simon. Deren relative Bewegungsfreiheit ermöglichte zum Beispiel der Frau des Pfarrers einen Anruf bei Bärbel Bohley, einer Aktivistin der Opposition. Diese erschien auch unverzüglich mit Werner Fischer; ebenfalls Mitglied der »Initiative Frieden und Menschenrechte«, und beide konnten nach gründlicher In-Augenschein-Nahme des Vorgefallenen die Bibliothek auch wieder verlassen. Natürlich informierten sie sofort ihre Freunde und westliche Korrespondenten, so dass noch, in der Nacht die ersten Meldungen vom Überfall über die Fernschreiber tickerten: »Ost-Berliner Umweltbibliothek von Sicherheitskräften durchsucht. Fünf junge Leute vorübergehend festgenommen. Vervielfältigungsgerät beschlagnahmt.« Gleichfalls in der Nacht beschlossen die Oppositionellen, unverzüglich mit Protestaktionen zu beginnen.

Eine zweite Besonderheit nannte der die damalige Aktion leitende Staatsanwalt Dr. Ludwig Gläsner. »Es sind überhaupt keine intensiven Ermittlungen geführt worden – weder in dieser Nacht noch danach. Hätte man nämlich intensiv ermittelt, dann wären die vier Verhafteten – von den ursprünglich Festgenommenen blieben zunächst Wolfgang Rüddenklau, Bert Schlegel, Andreas Kalk und Till Böttcher in Untersuchungshaft – intensiver befragt worden, wieso 27 Seiten des »Grensfall« und eine Maschine, auf der nachweislich eine frühere Ausgabe des »Grenzfall« gedruckt worden war, in der Umweltbibliothek gefunden wurden. Aber das erfolgte gar .nicht; es wurde sehr lieblos ermittelt.« Gläsner führt das auf politische Entscheidungen zurück und war selbst noch nach der Wende ungehalten: »Vieles ist um die Staatsanwalt herumgegangen.«
Diese Version wurde durch Pfarrer Simon zumindest gestützt, der von. einem Gespräch beim Staatssekretär für Kirchenfragen, Klaus Gysi, am 3. Dezember berichtete, dieser sei Gläsner bei seinem Vortrag mehrmals, barsch ins Wort gefallen und habe sich um Ausgleich mit der Kirche bemüht.

Auch Wolfgang Rüddenklau bestätigte, dass bei der Aktion »offensichtlich einiges schief gelaufen« sei und erklärte das so: »Sie hatten zu viele Bodies mit beschränkter Denkfähigkeit mitgebracht und zu wenig intelligente Spezialisten.« So sei es auch möglich gewesen, die Ermittler zu täuschen. „Wir sagten ihnen einfach, dass wir die gefundenen ›Grenzfall‹-Seiten und die Maschine nur bei uns eingelagert hätten, da die Leute vom ›Grenzfall‹ ihre Materialien an vielen verschiedenen Orten unterbringen wollten, um nicht mit einem Mal völlig ausgehoben zu werden. Einen Druck des ›Grenzfall‹ in unseren Räumen oder auch nur den Plan dazu gaben wir nicht zu, weil sie uns das nicht beweisen konnten. Als die Stasi-Leute kamen, druckten wir tatsächlich den ›Grenzfall‹ gerade nicht, und damit war es ein Schlag ins Wasser.«

Über die Hintergründe eines solch dilettantischen Vorgehens bei der offensichtlich hoch angebundenen Aktion kann man nur spekulieren. Aber es gab schon damals und gibt inzwischen weitere Hinweise darauf, dass auch im Ministerium für Staatssicherheit unterschiedliche Auffassungen über die Zweckmäßigkeit einer solchen Aktion bestanden.

Der Leiter der mit der Kirche beschäftigten Abteilung der MfS-Hauptabteilung XX, Oberst Joachim Wiegand, hatte nach seinen. Worten keinerlei Neigung, sich mit der Kirche anzulegen, »Ich wusste: Wenn man einen Prälaten einsperrt, muss man ihn auch wieder herauslassen. Deshalb wollten wir nur warnen, aber es gab keine für uns befriedigende Reaktion, So entschlossen wir uns schließlich, das belastende Material zu beschlagnahmen, um auf dieser Basis die Auseinandersetung mit der Kirche zu führen. Von Festnahmen rieten wir ab. Mielke .selbst schlug unsere vorsichtigen Mahnungen in den Wind. Er persönlich ordnete die Festnahmen und die Ermittlungsverfahren an.« Der Oberst wusch seine Hände in Unschuld: »Die Aktion selbst wurde von der Berliner Bezirks-Verwaltung durchgeführt. Mit ihr hat Mielke alles organisiert.«

Tatsächlich hatte die BV Berlin schon zuvor ihre Untersuchungstätigkeit gegen die Umweltbibliothek intensiviert. Mit Datum vom 23. November 1987 (!) schickte sie an ihren obersten Dienstherrn eine »Information über die Rolle des in den Räumen der Evangelischen Kirchgemeinde Zion wirkenden ›Friedens- und Umweltkreises‹ bei der Organisierung einer politischen Untergrundtätigkeit«. Das Papier zeichnete von der Umweltbibliothek ein finsteres Horrorgemälde. «Nach uns vorliegenden Informationen .ist es den Führungskräften des in der Zionsgemeinde etablierten ›Friedens- und Umweltkreises‹ gelungen, die am 6, September 1986 eröffnete »Umweltbibliothek als Anlaufpunkt, Informations-, Kommunikations- und Koordinierungszentren politischer Untergrundtätigkeit in des- DDR zu profilieren«, hieß es da. Und weiter: »Die der ›Umweltbibliothek‹ zur Verfügung stehende Vervielfältigungstechnik wird … zur Herstellung … schriftlicher Materialien mit feindlichem Inhalt genutzt. So vurde zeitweise das bekannte Machwerk ›Grenzfall‹ vervielfältigt.«

Nach der Aufzählung einer Reihe weiterer »Feindaktivitäten« nahm sich das Material Pfarrer Simon vor: »Sichtbar wurde inzwischen, dass Simon nicht nur eine allgemeine Schutzfunktion für die Aktivitäten der Organisatoren der ›Unrweltbibliothek‹ ausübt, .sondern auch deren gesetzwidrige Handlungen tatkräftig unterstützt. Er handelt offensichtlich aus Feindschaft zur DDR« Und dann wird ein Fazit gezogen: »Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass sich hinlänglich bekannte Exponenten der politischen Untergrundtätigkeit in der Hauptstadt mit ausdrücklicher Billigung und Unterstützung durch kirchliche Amtsträger in Räumen der Evangelischen Zionsgemeinde etabliert haben und im Sinne einer Zusammenführung und Vernetzung der verschiedenen politisch-negativen Gruppen wirken.«

Man müsste annehmen, dass die nun empfohlenen Maßnahmen, auf die sofortige Zerschlagung dieses »Nestes der Konterrevolution« zielen würden, aber plötzlich wird zu moderateren Tönen übergegangen und ein fast ausschließlich politisches Vorgehen vorgeschlagen; auch das ein Hinweis auf unterschiedliche Konzepte im Ministerium für Staatssicherheit, die später in dem Buch »Das Kreuz mit dem Kreuz« der damalige Stellvertreter Wiegands, Oberstleutnant Klaus Roßberg, bestätigte. Die Bezirksverwaltung Berlin schlug vor: »1, Zur Verunsicherung der Organisatoren und positiven Beeinflussung von Personen aus deren personeller Basis sollten in Veranstaltungen der ›Umweltbibliothek‹ ausgewählte gesellschaftliche Kräfte mit entsprechenden Sachkenntnissen teilnehmen und durch fundierte Gegenargumente negative Aussagen in Frage stellen bzw. deren Unglaubwürdigkeit nachweisen. In diesem Zusammenhang könnte gleichzeitig auf echte Möglichkeiten des praktischen Umweltschutzes hingewiesen werden. 2. Der Einsatz gesellschaftlicher Kräfte sollte noch konzentrierter darauf gerichtet werden, Voraussetzungen für eine verstärkte staatliche Druckausübung zu schaffen. In diesem Sinne sollten Möglichkeiten der Initiierung von Eingaben und Anzeigen progressiver Bürger gegen die von der ›Umweltbibliothek‹ ausgehenden feindlichen Aktivitäten und damit verbundenen Gesetzesverletzungen geprüft werden. (Solche »Eingaben« hatte es bereite gegeben. Pfarrer Simon berichtete von angeblichen Beschwerden aus dem Wohngebiet um die Zionskirche, doch als er sich bereiterklärte, mit dem WBA-Vorsitzenden – WBA hieß Wohngebietsausschuss – darüber zu sprechen, wurde ihm das verweigert, und auch die »beschwerdeführenden Bürger« wurden ihm nicht genannt. – d. Verf.) 3. Im Wohngebiet um die ›Umweltbibliothek‹ sollte nach geeigneten Formen des Umgangs und der Zusammenarbeit gesellschaftlicher Kräfte (z. B. WBA, Kreisvorstand der CDU) mit dem Gemeindekirchenrat der Evangelischen Zionsgemeinde gesucht werden, um bei dessen Mitgliedern schrittweise die Überzeugung zu erreichen, dass die Tätigkeit des ›Friedens- und Umweltkreises‹ in den Räumen der Gemeinde mit Religionsausübung nichts zu tun hat und sich nicht auf dem Boden der sozialistischen. Gesetzlichkeit bewegt. 4. Über die Fachbereiche Inneren auf Magistrats- und Stadtbezirksebene sollte ständig auf kirchenleitende Kräfte eingewirkt und auf die sich aus der Tätigkeit der ›Umweltbibliothek‹ ergebenden Belastungen der Beziehungen Staat – Kirche hingewiesen werden. Dabei ist die Erfahrung zu berücksichtigen, dass mit sofortigen Erfolgen nicht gerechnet werden kann, sondern die stetige Wiederholung staatlicher Forderungen angebracht ist. 5. Zu prüfen wäre die Möglichkeit der Profilierung eines Jugendklubs, dessen Veranstaltungs- und Programmangebot ein breites Spektrum interessanter Themen zum Umweltschutz beinhaltet, um nicht feindlichen Kräften die öffentliche Auseinandersetzung mit Problemen des Umweltschutzes zu überlassen. Unter Einbeziehung beispielsweise der Akademie der Wissenschaften, des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, der Urania könnten Vertrags- und Diskussionsreihen, aber auch Möglichkeiten für praktischen Umweltschutz geboten werden.«

Wenn sich der stellvertretende Leiter der BV Berlin, Oberst Kurt Zeiseweis, dennoch wunderte, dass diese Anregungen – eine Mischung von schon beinahe rührender Hilflosigkeit und zugleich infamer Hinterhältigkeit – in den Wind geschlagen wurden, dann zeigte das ziemliche Blauäugigkeit. Denn nach dem vorangegangenen Text muteten die Empfehlungen wie eine Kapitulation an, und bei der Mentalität Mielkes konnte man ziemlich sicher sein, dass er ein solches, für ihn ohne Zweifel pflaumenweiches Vorgehen nicht billigen würde. Zeiseweis war noch nach dem ende der DDR der Meinung, dass die Herstellung des »Grenzfalls« den Tatbestand der »staatsfeindlichen Hetze« erfüllte, und er räumt auch ein, dass seine Überraschung über Mielkes Befehle nicht lange anhielt: »Angesichts unserer Erfahrung, dass jedes Nachgeben zu immer weiterer Verbreitung der Opposition führte, war uns der Einstieg in die Umweltbibliothek dann doch willkommen, denn nun geschah wenigstens etwas.« Seine Philosophie drückte er recht bildhaft aus: »Wenn Wasser im Boot ist, und es wird vorgeschlagen, es durch Schaukeln rauszukriegen, dann mag das vielleicht gutgehen. Aber weil da auch noch andere im Boot sind, die dann vielleicht mitschaukeln, kann es auch untergehen. Doch irgendetwas mussten wir schließlich tun, obwohl wir schon ahnten, dass das eine wie das andere falsch war.«

Oberst Wiegand in der MfS-Zentrale sah das Dilemma ähnlich, setzte jedoch eindeutiger Prioritäten: »Wir erkannten schnell, wie negativ die ganze Aktion war. Es blieb nur die Freilassung, aber Mielke war starrsinnig, und Jarowinsky, der damals im Politbüro für Kirchenfragen zuständig war, hatte ausgesprochene › Scheißideen‹«. Auch Zeiseweis von der Berliner Verwaltung räumte später das schnelle Scheitern der Aktion gegen die Umweltschützer ein: »Wir konnten die Ermittlungsverfahren nicht durchhalten, obwohl das formaljuristisch durchaus möglich gewesen wäre. Die Kräftekonstellation war so, dass wir in der Öffentlichkeit damit keinerlei Plus machen konnten.«

Mehr noch: Die Reaktion in der Öffentlichkeit erwies sich als das ganze Gegenteil dessen, was man erhofft hatte. Der »Grenzfall« schrieb in seiner Nr. 11/1987 triumphierend: »Es ist schwer, angesichts des Verlaufs der zehn Tage zwischen dem 24.11. und dem 4.12. nicht in Euphorie zu verfallen, so eindrucksvoll waren die Erfahrungen und Erlebnisse. Und warum auch sollte Freude nicht am Platz sein? Immerhin zeigte sich zum erstenmal in der nun schon langen Geschichte der emanzipatorischen Bewegung etwas von ihrer lebendigen Kraft und Größe. Es blieben nicht nur, wie bisher, isolierte Akte der Selbstbehauptung, schon gar nicht, wie in früheren Jahren, der Zusammenbruch nach einem harten Schlag und die Friedhofsruhe für manchmal lange Zeit, das Verkriechen, bis wieder eine Generation daran ging, sich einen Freiraum für ihr Denken und ihre Phantasie zu schaffen. Diesmal gab es Widerstand, eine – sicher unvermutet für die, die das Kräftemessen ausgelöst hatten, die gesichtslosen Gesichter – breite Solidarisierung, schlagartig, vom Punk bis zum Bischof, von Wismar bis Großhennersdorf. Die in dem Berliner Spektrum bisweilen schon dem Anschein nach tiefen Meinungsverschiedenheiten über den Weg aus der Atmosphäre von Isolierung und Ohnmacht erwiesen sich als unwichtig angesichts des alles vereinenden reaktionären Angriffs. Die Solidarisierung ergriff, öffentlich sichtbar, auch Teile der Kirchengemeinden und demonstrierte deren Verbundenheit mit den Anliegen nicht nur des Umweltschutzes, sondern darüber hinaus der gesamten Friedens-, Ökologie- und Menschenrechtsbewegung.«

Tatsächlich hatte sich binnen kürzester Zeit in den Kirchengemeinden der DDR und dann auch im Ausland eine Solidaritätswelle entwickelt, die es bisher noch nie gab. Die Aktivitäten in Berlin begannen schon in den Morgenstunden des 25. November. Sie führten zu einer Andacht in der Zionskirche am selben Abend, bei der die Einrichtung einer ständigen Mahnwache – einer so bisher nicht erprobten Methode des Widerstandes gegen staatliche Willkür – beschlossen wurde. Ziele waren die Freilassung aller Inhaftierten, die Einstellung aller Ermittlungsverfahren, die Wiederherstellung der vollen Arbeitsfähigkeit der Umweltbibliothek durch Herausgabe der Vervielfältigungstechnik und die generelle Einstellung politischer Repressalien gegen Andersdenkende. Obwohl Polizei und Staatssicherheit massiv gegen die Teilnehmer der Mahnwachen vorgingen und mehrere von ihnen »zuführten«, breitete sich die Initiative schnell aus. Am 26. November stellte sich der eher konservative Gemeindekirchenrat der Zionsgemeinde hinter die Aktion, und am nächsten Tag wurden Solidaritätsbekundungen auch aus Weimar, Wismar, Saalfeld, Halle, Leipzig, Dresden und Erfurt gemeldet, verbunden ebenfalls mit Repressionen der Staatsorgane. An diesen Abend, dem 27. November, nahmen schon 500 Menschen an einer Gemeindeversammlung in der Zionskirche teil. Aus dem Ausland kamen gleichfalls Solidaritätsadressen, so aus Polen, den Niederlanden, der BRD, Finnland und Frankreich, In den westlichen Medien waren die Ereignisse um die Umweltbibliothek Spitzenthema. Doch Mielke wollte nicht aufgeben. Zwar ließ er Kalk und Böttcher schon am 26, November frei, doch sollten auch gegen sie – wie gegen die weiter Inhaftierten Rüddenklau und Schlegel – Ermittlungsverfahren geführt werden. Am 27. November wurde dies durch eine Meldung in den DDR-Zeitungen bekräftigt, die unter dem Titel »Auf frischer Tat ertappt« folgenden Wortlaut hatte: »Laut Mitteilung der Berliner Staatsanwaltschaft wurden am Mittwoch im Keller eines Nebengebäudes der Zionskirche sieben Personen auf frischer Tat bei der Herstellung staatsfeindlicher Schriften ertappt. Sie wurden zur näheren Untersuchung des Sachverhaltes festgenommen. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, zwei Personen befinden sich in Untersuchungshaft. Die von ihnen benutzte Druck- und Vervielfältigungstechnik zur Herstellung von Materialien staatsfeindlichen Inhalts wurde dabei beschlagnahmt Aus allen Beweismaterialien soll der Mitteilung zufolge hervorgehen, dass die festgenommenen Personen hinter dem Rücken der zuständigen kirchlichen Stellen handelten.«

Dies verstärkte jedoch nur die Aktivitäten der Opposition. Am Morgen des 27. November wurde am Turm der Zionskirche in 30 Metern Höhe ein Transparent mit dem Text »Wir protestieren gegen die Festnahmen und Beschlagnahmung in der Umweltbibliothek« angebracht. Das MfS, das offensichtlich über diese Aktion auch schon vorinformiert war, schickte ein bereit stehendes Feuerwehrauto, und binnen weniger Minuten war die Losung heruntergerissen. Genau 24 Stunden später aber sind Wolfgang Rüddenklau und Bert Schlegel frei; die Ermittlungsverfahren v/erden jedoch weitergeführt.

Nun war seitens der Opposition ein Entscheidung über das weitere Vorgehen zu treffen. Die Kirche, die bisher die Mahnwachen aktiv mitgetragen hatte, plädierte jetzt für deren Beendigung. »Wir haben gesagt: Mahnwachen für Menschen ja, für Materialien nicht«, erläuterte Bischof Forck die Position der evangelischen Kirche. Ein anderes Argument war, dass dem einschalteten Rechtsanwalt der Rücken für seine Arbeit frei gehalten werden müsse. Dieser Rechtsanwalt war Wolfgang Schnur, der Anfang 1990 als Stasi-Topinformant enttarnt wurde. Er sprach sich damals am entschiedensten für die Einstellung der spektakulären Aktionen aus – eine Haltung, die später durchschaubarer ist als 1987. Damals jedenfalls wurden derartige Vorschläge vielfach als Kapitulation empfunden und waren heftig umstritten. Pfarrer Simon erinnert sich an Teilnehmer am Gottesdienst, die das kirchliche »Brimborium« ablehnten. Warum sollen wir hier das Vaterunser sprechen und Lieder singen, hier findet eine Revolution statt, meinten sie. Und eine ältere Frau sagte ihm ins Gesicht: »Ihr Pfarrer habt uns schon einmal beschissen, in den 30er Jahren. Jetzt passiert das nicht mehr, jetzt machen wir weiter,«

So war es letztlich nur der Besonnenheit einiger strategisch denkender Oppositioneller wie Reinhard Schult und des Konsistorialprasidenten Manfred Stolpe zu verdanken, dass die Aktionen friedlich beendet wurden. Am 29. November fand sich dafür in der Eliaskirche eine Mehrheit, nachdem Stolpe als Abschluss einen Kerzenmarsch von der Elias- zur Zionskirche vorgeschlagen hatte. Er hatte dem Staat, der jeder Straßendemonstration abhold war, dieses Zugeständnis abgetrotzt, weil er danach Ruhe versprach.. So konnten die Gottesdienst-Besucher unbehelligt zur Zionskirche gehen, aber damit fanden die Mahnwachen auch ihr Ende; lediglich Andachten fanden weiter statt, täglich in einer anderen Kirche.

Der Druck auf den Staat aber blieb erhalten, und dabei fand auch die Kirche zu neuem Selbstbewusstsein. Noch im Sommer 1987, als sich anlässlich des Kirchentages in Berlin eine »Kirche von unten« gegen die allzu kompromissbereite Haltung der Kirchenleitung gebildet hatte, war sie tunlichst bemüht gewesen, es zu keinerlei Konflikt mit dem Staat kommen zu lassen. Bischof Forck erinnerte sich, dass sogar noch am 5. November eine heftige Auseinandersetzung mit den Vertretern der »Kirche von unten« stattfand, die beinahe mit einem Eklat endete. Jedenfalls waren die Differenzen tief wie nie und schienen unüberbrückbar. »In diesem Moment startete der Staat seine Aktionen, und sofort waren die Gruppen an unserer Seite, beanspruchten uns, wir gingen auf sie zu«, urteilte der Bischof rückblickend.«“Wir wurden vom Staat förmlich aufeinanderzugetrieben. Wenn der Staat angenommen hatte, den im Laufe des Jahres 1987 entstandenen Dissenz Gruppen – Kirche durch scharfes Vergehen nutzen zu können, so war dies ein« strategische Fehlkalkulation. Sein Handeln hat sich total gegenteilig ausgewirkt.«

Mehr noch: Die Kirche fand durch diesen Konflikt mit der Staatsmacht Ansätze für ein unverkrampfteres Verhältnis zu den Gruppen. Danach kam es erstmals zu Kontakten mit der sich ausdrücklich nichtkirchlich verstehenden »Initiative Frieden und Menschen-rechte« (IFM). Stolpe hatte auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen gegenüber Staatssekretär Klaus Gysi sogar in Erwägung gezogen, die IFM unter den Schutz der Kirche zu stellen.. Dazu kam es nicht, zumal die Initiative die damit möglicherweise verbundene Abhängigkeit ja gerade zu vermeiden suchte, aber es wurden Gespräche geführt, die seitdem nicht mehr abrissen und von denen Gerd Poppe, Mitbegründer und führender Vertreter der IFM, sagte: »Dabei ging es nicht um theologische Probleme, sondern um Politik. Darüber konnten Bischof Forck und seine Mitarbeiter Stolpe und Furian mit uns viel unbefangener sprechen als mit den kirchengebundenen Gruppen.«

So erwies sich der Stasi-Sturm auf die Umweltbibliothek nicht nur als großer Fehler, sondern wohl sogar als Initialzündung für die sich nun rasch vollziehende Aufwärtsentwicklung der Opposition in der DDR. Kirche wie Gruppen erkannten – wenn auch nur zögernd und oft; zweifelnd, dass sich im Massenbewusstsein allmählich Prozesse vollzogen, die auf eine Schwächung des bestehenden Machtapparates hinausliefen. Sie schöpften daraus Mut und fanden eine neue Basis für ihre dennoch weiterhin schwierige Zusammenarbeit.

Der Staat hatte eine Niederlage erlitten, die zwar mit der faktischen Einstellung der Ermittlungsverfahren (angekündigt bereits am 4. Dezember, vollzogen am 7. Januar 1988, wenige Tage vor einem Staatsbesuch Honeckers, diesmal in Frankreich) auch äußerlich sichtbar war, deren Wesen jedoch noch verborgen blieb und wohl – wenn überhaupt – nur im Unterbewussten wahrgenommen wurde: Auch diese hoch perfektionierte Staatemacht ist nicht unverwundbar; sie hat einen mächtigen Gegner – die Solidarität der Massen. Noch war diese kaum erkennbar, weil noch nicht hergestellt, aber es existierten schon die Kräfte, die sich als fähig erweisen sollten, sie zwei Jahre später zu einer revolutionären Erhebung zu mobilisieren.

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Eine Antwort zu “Vor 21 Jahren – Sturm auf die Umweltbibliothek”

  1. Markus sagt:

    Erneut ein interessantes Stück Zeitgeschichte über den Ende der 1980er Jahre brüchig gewordenen Herrschaftsapparat in der DDR. Ob damit aber gleich dem „Aufarbeiter“ recht zu geben ist?

    http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100044344&Itemid=1
    Die Tagespost – Der Aufarbeiter

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