Impfstoff mit Nebenwirkungen

Da soll nun das gemeine Volk tatsächlich einmal mehr bekommen als Politiker, Beamte und Landesschützer in Uniform – und es ist auch wieder nicht recht. Der Impfstoff gegen die H1N1-Schweinegrippe, der für die Allgemeinheit bestimmt ist, besteht nicht nur aus den zu bekämpfenden Viren, die in abgeschwächter Form das Immunsystem zur Produktion von Abwehrstoffen veranlassen sollen, sondern zudem noch aus etwas so Geheimnisvollem wie Adjuvanzien. Das sind Wirkverstärker, die dass Immunsystem zusätzlich in Bewegung setzen, und quecksilberhaltige Konservierungsstoffe. Ist doch schön, dass die Regierung uns damit zusätzlich erfreuen will, während sie selbst darauf großzügig verzichtet und nicht mal ihre treuesten Diener derartig zu verwöhnen gedenkt. Sie gönnt ihnen damit nicht die Erfahrung von Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle sowie von Kopfschmerzen, Fieber und Gelenkschmerzen. Der Rest der Bevölkerung soll auf diese Weise gestählt werden – übrigens rechtzeitig zum Start der schwarz-gelben Koalition, die vermutlich solche Prüfungen für uns alle bereit hält, dass unser Immunsystem gar nicht erprobt genug sein kann. Offensichtlich werden Regierungsmitglieder, Beamte und Soldaten von derartigen Zumutungen verschont bleiben, was nicht überrascht; daher bedürfen sie nicht der schärfsten Impfdosis.

Das Volk ist verdammt misstrauisch und mag die großzügigen, aber möglicherweise vergifteten »Geschenke« der Regierung nicht annehmen. Es wird gemutmaßt, die Pharmaindustrie wittere ein millionenschweres Geschäft mit dem Impfstoff. Oder erhoffe sich zumindest einen kostenlosen Großversuch mit unzureichend erprobten Substanzen. Denn dass der Impfstoff bislang nicht genügend geprüft ist, gilt als eine der wenigen sicheren Erkenntnisse bei der gegenwärtigen Impfdiskussion. Man glaubt weder den Ärzten, die das Impfen empfehlen, weiß man doch, wie eng sie oft mit der Pharmaindustrie verquickt sind. Und man glaubt schon gar nicht der Regierung, die zwar immer wieder lautstark die Kostenexplosion im Gesundheitswesen beklagt, aber bisher kaum etwas unternommen hat, diese wirklich in den Griff zu bekommen – aus Rücksichtnahme auf die Lobbygruppen der Pharmakonzerne, Apotheker, Ärzte, Zahnärzte. Alles übrigens eine bevorzugte Klientel der künftigen Regierungspartei FDP; da können wir uns wohl auf noch dramatischere Nebenwirkungen gefasst machen.

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Eine Antwort zu “Impfstoff mit Nebenwirkungen”

  1. Markus sagt:

    Und gegen die pandemisch auftretende neoliberal-kapitalistische Indoktrination hilft eine mit ideologiekritischem Wirkverstärker versehene Impfung für politökonomische Aufklärung – garantiert mit positiven Nebenwirkungen! 😉