online prescription solutions
online discount medstore
pills online
buy lorazepam without prescription
xanax for sale
buy xanax without prescription
buy ambien without prescription
ambien for sale
buy modafinil without prescription
buy phentermine without prescription
modafinil for sale
phentermine for sale
lorazepam for sale
buy lexotan without prescription
bromazepam for sale
xenical for sale
buy stilnox without prescription
valium for sale
buy prosom without prescription
buy mefenorex without prescription
buy sildenafil citrate without prescription
buy adipex-p without prescription
librium for sale
buy restoril without prescription
buy halazepam without prescription
cephalexin for sale
buy zoloft without prescription
buy renova without prescription
renova for sale
terbinafine for sale
dalmane for sale
buy lormetazepam without prescription
nobrium for sale
buy klonopin without prescription
priligy dapoxetine for sale
buy prednisone without prescription
buy aleram without prescription
buy flomax without prescription
imovane for sale
adipex-p for sale
buy niravam without prescription
seroquel for sale
carisoprodol for sale
buy deltasone without prescription
buy diazepam without prescription
zopiclone for sale
buy imitrex without prescription
testosterone anadoil for sale
buy provigil without prescription
sonata for sale
nimetazepam for sale
buy temazepam without prescription
buy xenical without prescription
buy famvir without prescription
buy seroquel without prescription
rivotril for sale
acyclovir for sale
loprazolam for sale
buy nimetazepam without prescription
buy prozac without prescription
mogadon for sale
viagra for sale
buy valium without prescription
lamisil for sale
camazepam for sale
zithromax for sale
buy clobazam without prescription
buy diflucan without prescription
modalert for sale
diflucan for sale
buy alertec without prescription
buy zyban without prescription
buy serax without prescription
buy medazepam without prescription
buy imovane without prescription
mefenorex for sale
lormetazepam for sale
prednisone for sale
ativan for sale
buy alprazolam without prescription
buy camazepam without prescription
buy nobrium without prescription
mazindol for sale
buy mazindol without prescription
buy mogadon without prescription
buy terbinafine without prescription
diazepam for sale
buy topamax without prescription
cialis for sale
buy tafil-xanor without prescription
buy librium without prescription
buy zithromax without prescription
retin-a for sale
buy lunesta without prescription
serax for sale
restoril for sale
stilnox for sale
lamotrigine for sale

Obama in Bushs ausgetretenen Schuhen

Dass Barack Obama heute in Oslo den Friedens-Nobelpreis erhalten hat, mutet angesichts seiner Rückkehr in die ausgetretenen Schuhe George W. Bushs in der Außenpolitik wie ein schlechter Witz an. Der kürzliche Beschluss zur weiteren Eskalation des Krieges in Afghanistan war da nur das letzte Glied in einer inzwischen langen Kette außenpolitischer Entscheidungen, mit denen Obama Hoffnungen in den USA und mehr noch in der ganzen Welt auf einen Kurswechsel weg von der Orientierung auf gewaltsame, kriegerische Lösungen zerstörte und zwar (noch?) nicht in der Rhetorik, aber umso mehr in der Sache wieder zur ideologisch geprägten Weltgendarmenpolitik seines Vorgängers zurückkehrte. Einmal mehr erweist sich, dass nicht die durchaus glaubhaften liberalen Ansichten des jetzigen Präsidenten, nicht sein realistischerer Blick auf die Welt und schon gar nicht seine Hautfarbe etwas an der imperialistischen Politik der westlichen Supermacht ändern können. Diese liegt im System begründet, dem sich noch jeder US-Präsident unterordnen musste – wollte er nicht wie John F. Kennedy enden.

Der Verschärfung des Krieges gegen das afghanische Volk, das der von Bush eingesetzten Karsai-Regierung kürzlich bei den Präsidentenwahlen keine Mehrheit verschaffte, sie aber trotz Wahlbetrugs und vielfach erwiesener Korruptheit auf den Bajonetten der NATO mit den USA an der Spitze weiter ertragen muss, gingen Kehrtwendungen in einer Reihe anderer Fragen voraus, mit denen versprochener Wandel einer verderblichen Kontinuität der US-Politik der vergangenen acht Jahre geopfert wurde. Das gilt zum Beispiel für den Nahostkonflikt, wo Obama zwar gegenüber Israel große Töne spuckte, aber nach der zu erwartenden sturen Ablehnung eines Siedlungsstopps durch Tel Aviv dann doch schnell einlenkte, Israel gewähren und ihm die gleiche uneingeschränkte politische und militärische Unterstützung wie schon Bush zuteil werden lässt.

Auch in Lateinamerika beugt sich Obama den Versuchen der dortigen Oligarchen, die Entwicklung der letzten Jahre zu demokratischen Verhältnissen zu stoppen und zum erprobten und von US-Administrationen stets geduldeten, wenn nicht gar unterstützen Mittel des militärischen Staatsstreichs zurückzukehren. Schien es anfangs noch so, als würde Washington in Honduras – ungeachtet der Abneigung gegen Zelayas linksorientiertes Regime – den Militärputsch nicht erneut hoffähig machen, so setzten sich inzwischen wohl die politisch-strategischen und ökonomischen Interessen der wahren Herren der USA durch, die die rechtskonservativen Oligarchen die illegal errungene Macht sicherten. Damit geht Obama sogar hinter Bush zurück, der zwar für die neuen linksgerichteten Regierungen in seinem »Hinterhof« keinerlei Sympathien hatte, sie aber dennoch gewähren ließ – und sei es nur, ob sich nicht noch ein Problem aufzuladen.

 Enttäuschung rief weltweit auch Obamas Weigerung hervor, Landminen, eine Plage vor allem in den zahlreichen regionalen Konflikten, weltweit zu ächten. Als einziger Nato-Staat stellen sich die USA damit neben China, Russland, Indien, Pakistan und eine Reihe weiterer Staaten, die in der Regel zu Diktaturen gerechnet werden. Zwar ruderte die US-Administration nach dem verheerenden Echo auf diesen Beschluss ganz in der Tradition Bushs etwas zurück, doch gilt das »Nein« weiter – bis zu einer zeitlich nicht bestimmten Überprüfung.

Nimmt man hinzu, dass der neue US-Präsident gegenüber den anderen Großmächten China und Russland zwar versöhnlicher Töne anschlug, sich aber zu substanziellen Vereinbarungen auf Augenhöhe – zum Beispiel zur Abrüstung – bislang nicht bereit zeigte, dann sieht seine bisherige außenpolitische Bilanz nur wie das Mäuslein, das der kreißende Berg gebar.

Tags: , , , , , , , , , ,

Eine Antwort zu “Obama in Bushs ausgetretenen Schuhen”

  1. eule70 sagt:

    Ich habe mir Obamas Nobelpreis-Bedankungsrede im englischen Wortlaut komplett durchgelesen, und mein Eindruck war: Er ist wohl nachdenklicher als Bush (wozu ja nicht viel gehört…), aber er ist eben voll in dem amerikanischen Denken verhaftet, das Krieg als Mittel der Politik nicht in Frage stellt. Natürlich das Totschlag-Argument “Hitler wäre nicht mit Diplomatie zu besiegen gewesen”, und kein Wort zum Vietnamkrieg. Am Schluss etwas Friedenspathetik, das wars. Aber genau wie Du sagst: Ein US-Präsident, der wirklich radikal umschwenken würde, wäre nicht lange Präsident….

Hinterlasse eine Antwort