Archiv für April 2011

Libysche Lehren

Dienstag, 26. April 2011

(pri) Der Libyen-Krieg ist insofern eine Bankrotterklärung der Politik, als er ihre Unfähigkeit zeigt, Konfliktlösung anders zu denken als durch Gewalt. Das gilt für al-Gaddafi wie für die NATO und ihre »Willigen« gleichermaßen. Ersterer hatte auf den berechtigten Protest weiter Teile seines Volkes nur die Antwort der Waffen, aber auch letzteren, die sich als Wertegemeinschaft verstehen, fiel nichts Besseres ein (mehr …)

Linker Osterspaziergang

Donnerstag, 21. April 2011

(pri) Vom Hader befreit sind die linken Genossen

durch des Vorstands letzten, ihn rettenden Trick,

Im Tale grünet Hoffnungsglück; (mehr …)

Fukushima ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel

Montag, 11. April 2011

(pri) Heute ist ein Monat vergangen, seit in Japan die Erde bebte und dabei auch ein Atomkraftwerk so sehr aus den Angeln hob, dass die Gefahr noch lange nicht gebannt ist, vielmehr angesichts einer völlig desorientierten AKW-Betreiberfirma weitere böse Überraschungen zu erwarten sind – und doch haben sich die Atomkraft-Befürworter längst wieder formiert und versuchen, mit den alten Argumenten zu retten, was für sie vor allem zu retten ist – ihren Profit. (mehr …)

FDP auf Normalmaß zurückgestutzt

Montag, 04. April 2011

(pri) Noch im Niedergang kann die FDP von ihrer Arroganz gegenüber der Wirklichkeit nicht lassen. Sie glaubt, mit ein paar personellen Rochaden »das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen« und erkennt darüber nicht, dass das Schachbrett selbst morsch und brüchig geworden ist; in seinem derzeitigen Zustand also kein Fundament für die Zukunft darstellt. Selbst Guido Westerwelle meint (mehr …)

Weder Frontwechsel noch Grenzüberschreitung

Freitag, 01. April 2011

Das  MfS und seine Geschichte: Mit der Betrachtung zu neuen und ältere Büchern über eine umstrittene Behörde soll vermittelt wer­den, dass Deutschland  sich zwei Jahrzehnte nach dem Anschluss der DDR im­mer noch schwer tut, seine Vergangenheit ausgleichend und gerecht zu beurteilen.

2.Teil: Zum Buch „Fragen an das MfS“

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