Archiv für die Kategorie ‘Geschichtsbuch’

Das “Grüne Band” und seine Perlen lassen grüßen

Freitag, 26. August 2011

 

Im fränkischen Bad Rodach ticken seit zwei Jahrzehnten die Uhren wieder einheitlich. Nachtwächter verkünden dem Gast die alte und neue Zeit mit ihrem Gesang von oft gar erschröcklichen Begebenheiten

Report aus einer Region mit Vergangenheit und Zukunft – 1.Teil (weiterlesen…)

Der 13. August und die Grenzen des Journalismus

Samstag, 13. August 2011

(pri) Ein wenig fühlt man sich dieser Tage wieder in jene Zeiten zurückversetzt, als eine Agitationskommission der SED-Zentralkomitees die Medienkampagnen plante. Ob nun zu diversen DDR-Jahrestagen, Geburtstagen in der Regel verblichener in- und ausländischer Parteiführer oder Gedenktagen revolutionärer Ereignisse wie jenem der Oktoberrevolution – um solche Ereignisse herum konnte man Tag für Tag darüber in der Regel das Gleiche und selten etwas Neues lesen, wie eben jetzt zur 50. Wiederkehr des Mauerbaus. (weiterlesen…)

Wer sind wir Deutschen wirklich?

Dienstag, 19. Juli 2011

 

„Russenlager und Zwangsarbeit – Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegs­gefangener“. Eine Ausstellung in der Berliner Humboldt-Universität, die zum Vor – und Weiterdenken auffordert.

 

(rhe).Es gibt Daten im Leben eines Menschen, einer Nation, ja eines ganzen Kontinents, die sind von einem geschichtlichen Gewicht, das über das einzelnes Leben in jenes mehrerer Genera­tionen hineinreicht. Ein solches Datum ist der 22. Juni 1941.  (weiterlesen…)

Lustration und Netzwerk

Dienstag, 31. Mai 2011

Das MfS und seine Geschichte: Mit der Betrachtung zu neuen und älteren Bü­chern über eine um­strittene Behörde soll vermittelt wer­den, dass die deutsche Gesellschaft sich zwei Jahrzehnte nach der „Wende“ im­mer noch schwer tut, ihre Vergangenheit ausgleichend und gerecht zu beurteilen.

3.Teil: Zum  Buch von Klaus Eichner „Die Osterweiterung der Birthler-Be­hörde“, Hinweise auf  weitere Titel zum Thema. (weiterlesen…)

Auf Sonjas Spuren…

Sonntag, 08. Mai 2011

(rhe) Die Deutschen leben eine Zeit, in der zunehmend in Vergessenheit gerät, woran sich  geschichtsbewusste Gesellschaften erinnern sollten. Dazu zählen auch Per­sonen mit umstrittener Lebensleistung. Eine von ihnen ist Ruth Werner. Ihr 104. Geburtstag und der 66. Tag des Sieges sind Anlass für mehrfache Ehrungen: (weiterlesen…)

Die Spur des Erik Neutsch

Freitag, 11. Februar 2011
 

(rhe) Jetzt gelesen, nach Jahren wieder gelesen. Von einem und über einen „Dichter und Dialektiker“ aus Halle/Saale, der auch nach der „Konterrevolution“ sich und damit seiner politischen Gesinnung treu bleibt / Ein neues Buch, das Neue Deutschland, ein neues Event: Notizen, Randnotizen, Hintergründe, Zusammenhänge. (weiterlesen…)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil X und Schluss)

Mittwoch, 29. Dezember 2010

 Bei der aktuellen Debatte über die Wikileaks-Dossiers ist ein Aspekt bisher geflissentlich weitgehend übersehen worden – die Blamage, die Julian Assange mit seiner kleinen, schlecht ausgerüsteten Truppe den zahlreichen hoch gerüsteten Geheimdiensten dieser Welt zugefügt hat. Sie alle versuchen, mit riesigem Aufwand an Personen und Geldmitteln, diversen Regierungen einige ihrer zahlreichen, sorgsam verborgenen Geheimnisse zu entreißen (weiterlesen…)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil IX)

Montag, 06. Dezember 2010

Wer in diesen Tagen aufmerksam die Vorgänge um Wikileaks verfolgt und dabei registriert, wie hilflos und unprofessionell die US-Regierung samt ihrer Geheimdienste auf Veröffentlichung von ihnen aus gutem Grund geheim gehaltener Informationen reagieren, fühlt sich nicht selten an die Endzeit der DDR und vor allem ihres Geheimdienstes Ministerium für Staatssicherheit erinnert. Natürlich gibt es kaum direkte Analogien (weiterlesen…)

Warum Nazi-Diplomaten die Bundesrepublik besser repräsentieren als SED-Funktionäre

Sonntag, 31. Oktober 2010

Überraschend ist nicht, dass sich das deutsche Auswärtige Amt vom Machtantritt Hitlers an uneingeschränkt in die nationalsozialistische Politik einordnete – einschließlich der Politik des Krieges und der Massenvernichtung ihrer Gegner, besonders der Juden. Eben sowenig erstaunt, dass all diese formellen oder informellen PGs nach dem Krieg ihr verbrecherisches Tun zu verschleiern suchten, um ihre Karriere im »demokratischen« Deutschland bruchlos fortsetzen zu können. (weiterlesen…)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil VII)

Sonntag, 10. Oktober 2010

Das Bundesinnenministerium ist dieser Tage durch ganz ungewöhnliche Zurückhaltung aufgefallen. Während in den USA Regierungsbehörden und Medien ihre Warnungen vor unmittelbar bevorstehenden Terroranschlägen in Europa verstärken und sogar konkrete Gefahrenorte nennen, wiegelt Innenminister Thomas de Maizière ab. (weiterlesen…)