Archiv für die Kategorie ‘Kulturbuch’

Mutmacherinnen – 20 Berliner Frauen im Porträt

Freitag, 26. August 2016

(rhe) Gästebücher sind Brennspiegel der Stimme des Volkes, Lob und Tadel haben dort gleichermaßen ihre Berechtigung. Die „Präsentation Berlin Stadt der Fraeuen – 20 Biografien erzählen Geschichte“, noch bis zum 28. August im Berliner Ephraim-Palais zu sehen, ist mit einem hohen, im doppelten Sinne historischen Anspruch versehen – der betrifft das Konzept, ebenso aber auch die ausgewählten Personen. (mehr …)

Die Banalität des Bösen reloaded

Dienstag, 19. Februar 2013

(pri) Manchmal genügt schon ein Kinoprogramm, um Zusammenhänge in dieser unübersichtlichen Welt sichtbar zu machen. Zum Beispiel, wenn zu gleicher Zeit solche doch total unterschiedlichen Filme wie »Zero Dark Thirty« und »Hannah Arendt« in den Lichtspielhäusern laufen, zwischen denen sich plötzlich ein überraschender Bezug auftut. (mehr …)

Die Utopie stirbt nie …

Dienstag, 01. Januar 2013

(pri) … aber sie ist genügsam geworden. Nichts zeigt das deutlicher als der Kontrast zwischen der Moskauer Arbeiterschaft, die 1935 die Metro ihrer Stadt erst baute und dann selbstbewusst in Besitz nahm, und den Medellíner Slumbewohnern, 2011 beschenkt mit einer Rolltreppe (mehr …)

Sunnys Solo – anregend wie am ersten Tag

Samstag, 10. März 2012

(pri) Wohl keiner der Besucher der Wiederaufführung des DEFA-Films »Solo Sunny« und der anschließenden Diskussion kürzlich im Berliner Kino »Toni« mag daran gedacht haben, dass es sich dabei um ein – in der Filmsprache gesagt – Remake handelte. Denn solche Debatten über den Film von Konrad Wolf fanden auch schon ziemlich exakt vor 32 Jahren statt, als er im Frühjahr 1980 erstmals über die Leinwände flimmerte (mehr …)

Wider die »eleganten Lösungen« der Regierenden

Dienstag, 28. Februar 2012

(pri) Ein happy end gibt es in diesem Film nicht. Weder für die afrikanischen Flüchtlinge, die nach tagelanger Tortur mehr tot als lebendig die europäische Küste des Mittelmeers erreichen und dann doch brutal ins Abschiebelager verfrachtet werden, noch für die italienischen Fischer, die ihnen entsprechend uraltem Seefahrerkodex halfen und dafür in Handschellen abgeführt werden. (mehr …)

Das Buch zur DT-Serie

Donnerstag, 09. Februar 2012

Gregor Gysi: Offene Worte im Dienst der öffentlichen Meinung

 

(rhe). Vor knapp neun Jahren begann im Deutschen Theater ein „Sonntags-Experiment“, das sich quasi über Nacht zu einem Volltreffer entwickeln sollte. (mehr …)

„Stell Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin…“

Dienstag, 24. Januar 2012
 
(rhe) In der Landeshauptstadt Dresden lädt das neu eröffnete Militärhistorische Museum der Bundeswehr zu einer glanzvollen Begegnung mit 800 Jahren Gewalt und Verderben. Der jüdische Stararchitekt Daniel Libeskind schuf dazu eine umstrittene räumliche Voraussetzung. Wer  auch Jacques Offenbachs Antikriegssatire „Großherzogin von Gerolstein“ in der Dresdner Staatsoperette gesehen hat, denkt über Utopien nach, die das 21. Jahrhundert aber nicht  bieten kann. (mehr …)

Das „Grüne Band“ und seine Perlen lassen nochmals grüßen…

Dienstag, 24. Januar 2012

Im fränkischen Bad Rodach ticken seit über zwei Jahrzehnten die Uh­ren wieder einheitlich. Nachtwächter verkünden dem Gast die alte und neue Zeit mit ihren oft gar erschröcklichen Begebenheiten. An der einst deutsch-deutschen Grenze wird sichtbar, wie aktuell regionale Geschichte sein kann. Zu der auch die Stadt Coburg mit ihrer Veste zählt.

Report von Rudolf Hempel aus einer Region mit Vergangenheit und Zukunft – 2. Teil (mehr …)

Der Ritt in die falsche Richtung – Zum 300. Geburtstag von Preußenkönig Friedrich II.

Mittwoch, 18. Januar 2012

(rhe) Hans Bentzien, Kulturminister in der DDR, erinnert sich an eine Odyssee des bronzenen Reiterdenkmals „Alter Fritz“. Welches Honecker 1980 wieder in Berlin Unter den Linden aufstellen ließ, nachdem es vorher in Potsdam nur mit Mühe, Not und einiger List vor dem Einschmelzen bewahrt werden konnte. (mehr …)

Das „Grüne Band“ und seine Perlen lassen grüßen

Freitag, 26. August 2011

 

Im fränkischen Bad Rodach ticken seit zwei Jahrzehnten die Uhren wieder einheitlich. Nachtwächter verkünden dem Gast die alte und neue Zeit mit ihrem Gesang von oft gar erschröcklichen Begebenheiten

Report aus einer Region mit Vergangenheit und Zukunft – 1.Teil (mehr …)