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Das ist kein »watchblog«, der eine Zeitung oder sonstiges Medium überwachen will und deren Fehler anprangert. Das ist ganz einfach ein Meinungsblog zum Tage, zur Woche, zum Monat – je nach dem, was gerade in der Welt los ist und ob es nicht momentan Besseres zu tun gibt als das Anstimmen eines »blogsgesangs«.

Ja, der Name mag Assoziationen wecken – zu jenem furiosen Essay von Botho Strauß, in dem er vor Jahren den »Anschwellenden Bocksgesang« beschrieb, die Tragödie unserer Zeit also, die sich unaufhörlich entfaltet – »in der Tiefe unseres Handelns«. Aber die Verballhornung seines Begriffs verspricht zugleich, dass der »blogsgesang« sich nicht intellektualistischer Tiefenbohrungen anschickt, sondern allenfalls ein wenig unter die Oberfläche geht – das aber sollte er schon.

Er versucht es in sechs »Büchern«, die er dem Leser anbietet, dem

Minibuch

mit Eintragungen, die mal eben einem plötzlichen Gedanken, einer spontanen Idee, einer subjektiven Deutung entsprangen, kurz und knapp und nicht für die Ewigkeit. Zweitens mit dem

Maxibuch,

das zwar auch keinen dauerhaften Wert beansprucht, aber etwas länger, ausholender und argumentativer sein darf, vielleicht zur Replik anregt,wenigstens aber zum Nach- und Mitdenken. Drittens das

Kulturbuch

mit Berichten und Gedanken speziell zur Kulturszene, Besprechungen zu Literatur, Theater, Film und Fernsehen. Viertens ein

Logbuch

über Reisetage, Reiseorte, Reiseeindrücke. Reportagen also, die zu lesen vielleicht Spaß und Lust zu eigener Erkundung macht. Fünftens ein

Geschichtsbuch,

in dem frühere, in der Regel bereits von uns veröffentlichte Texte zu finden sind, die zu aktuellen Ereignissen passen, zu diesen vielleicht etwas Hintergrund vermitteln können.

Schließlich ein

Blogs-Gesangbuch

mit Einträgen über den Blog selbst, seine Veränderungen, aber auch Höhen und Tiefen nicht nur dieses »Gesangs«, sondern des Web 2.0 überhaupt.

Zu all dem wünschen wir uns rege Beiträge aus Eurer Feder, von den Lesern des »blogsgesangs«. Sie können zu jedem Beitrag eingetragen werden, ohne Anmeldung; aberwir behalten uns die (möglichst kurze) Prüfung vor der Freigabe vor, denn nicht jeder gedanklichen Abirrung, zum Beispiel nach extrem rechts, möchten wir eine Plattform bieten. Ansonsten aber ist jeder Kommentar erwünscht, auch die schärfste Kritik. Wer uns jedoch kontaktieren will, ohne einen Text zu kommentieren, kann das auch tun. Dafür gibt es das Postbuch.

Ihr findet auch ein

Blogroll

mit Links auf interessante Seiten, andere Blogs und sonstige Sehenswürdigkeiten.  Die Autoren dieses Blogs sind Peter Richter (pri) und Rudolf Hempel (rhe), wohnen beide in Berlin und sind Journalisten auf dem Altenteil. Wir wünschen uns ein wenig Aufmerksamkeit und reges Kommentieren. Bis bald also!