Artikel mit ‘Afghanistan’ getagged

Wirklich ernst hat Westerwelle seine Libyen-Abstinenz nicht gemeint

Montag, 29. August 2011

(pri) Fast kann einem Guido Westerwelle schon leid tun. Erst ist es ihm gelungen, einen fulminanten Wahlerfolg innerhalb weniger Monate so total zu verspielen, dass er als FDP-Parteivorsitzender und Vizekanzler – völlig zu Recht – zurücktreten musste. Nun wackelt auch noch sein Ministersessel; das allerdings wegen einer Entscheidung, bei der ihm nichts vorzuwerfen ist – außer dass er jetzt unter dem Druck eines bellizistischen Politikverständnisses opportunistisch davon abrückte. (weiterlesen…)

Anhaltende Kernschmelze in der Union

Sonntag, 05. Juni 2011

(pri) Im Herbst 2010 wollte die schwarz-gelbe Koalition mit dem »Durchregieren« beginnen. Doch weder hierzulande noch im fernen Fukushima ließ sich die Welt nach dem eigenen Bilde formen.  Nicht nur Angela Merkels Atomkurs verschärft die Widersprüche zwischen den innerparteilichen Flügeln in CDU und CSU. (weiterlesen…)

Libysche Lehren

Dienstag, 26. April 2011

(pri) Der Libyen-Krieg ist insofern eine Bankrotterklärung der Politik, als er ihre Unfähigkeit zeigt, Konfliktlösung anders zu denken als durch Gewalt. Das gilt für al-Gaddafi wie für die NATO und ihre »Willigen« gleichermaßen. Ersterer hatte auf den berechtigten Protest weiter Teile seines Volkes nur die Antwort der Waffen, aber auch letzteren, die sich als Wertegemeinschaft verstehen, fiel nichts Besseres ein (weiterlesen…)

Wähler bestrafte Hochmut der CDU – und der SPD

Sonntag, 27. März 2011

(pri) Dass die CDU in Baden-Württemberg und – etwas weniger deutlich – auch in Rheinland-Pfalz vom Wähler kräftig abgestraft wurde, ist nicht zu leugnen. Aber auch die SPD, die sich – wie auf der anderen Seite die rheinland-pfälzische CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner – realitätsfern als Wahlsieger geriert, muss noch immer für ihre unsoziale Politik der Schröder- und Müntefering-Ära bezahlen. (weiterlesen…)

Doktor zu Guttenberg – ein deutscher Berlusconi-Verschnitt

Freitag, 18. Februar 2011

(pri) Nun ist es nur noch jämmerlich, wie der adlige Verteidigungsminister den Tod eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan dazu missbraucht, von seinem offenkundigen Betrug mit der »Doktorarbeit« abzulenken. Karl-Theodor zu Guttenberg, der in seiner bisherigen Amtszeit noch nichts Vernünftiges zu Ende gebracht, statt dessen aber Skandale am laufenden Band produziert hat (weiterlesen…)

Karl Theodor zu Guttenberg und die Auswüchse aggressiver Militärpolitik

Montag, 24. Januar 2011

Der Vergleich von Politikern mit dem Kaiser ohne Kleider ist mittlerweile inflationär, was aber nicht an Andersens Märchen oder den heutigen Märchenerzählern liegen muss, sondern möglicherweise doch am politischen Personal. Denn allzu oft ist dessen Vertretern das möglichst strahlende Bild in der Öffentlichkeit wichtiger als die Substanz unter den maßgeschneiderten Kleidern, und sie haben inzwischen einer außerordentliche Meisterschaft darin entwickelt, hinter dem schönen Schein ihre weitgehende professionelle Unfähigkeit zu verbergen. Jüngstes, aber schon seit langem absehbares Beispiel dafür ist Freiher Karl Theodor zu Guttenberg, der bundesdeutsche Verteidigungsminister. (weiterlesen…)

Karl-Theodor zu Guttenberg bekommt der Afghanistan-Krieg wie eine Badekur

Dienstag, 14. Dezember 2010

Ist es Dummheit oder hat es schon Methode, dass die deutschen Medien den jüngsten Besuch von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Afghanistan vor allem als PR-Aktion in eigener Sache beschreiben und damit einen Schleier über sein eigentliches Anliegen werfen – an der Heimatfront den Krieg als etwas Erhabenes, Gutes, sogar Schönes zu verkaufen. (weiterlesen…)

Bundespräsidentenwahl ohne Gewinner

Mittwoch, 30. Juni 2010

Natürlich ist die heutige Zitterpartie um die Wahl Christian Wulffs zum Bundespräsidenten die bisher schwerste innerparteiliche Niederlage Angela Merkels, aber auch SPD und Grüne verlassen die Bundesversammlung – anders als sie selbst es aus verständlichen Gründen darstellen – als Verlierer, in der Sache selbst, vor allem aber unter strategischem Aspekt. (weiterlesen…)

Barack Obama im Visier des Afghanistankrieges

Freitag, 25. Juni 2010

Der amerikanische Präsident sollte das Menetekel an der Wand ernst nehmen. Längst fordert der Krieg in Afghanistan seine Opfer nicht mehr nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch an der Heimatfront. (weiterlesen…)

Afghanistan fordert neues Opfer: Horst Köhler

Montag, 31. Mai 2010

Am meisten dürften die Taliban überrascht gewesen sein: Sie haben keine Selbstmordattentäter losgeschickt, keine Sprengfallen gelegt und auch keine Granatwerfer auf das deutsche Lager in Kundus ausgerichtet – und dennoch fiel ihnen der höchstgestellte Deutsche zum Opfer – der Bundespräsident. (weiterlesen…)