Artikel mit ‘Bundeswehr’ getagged

„Stell Dir vor es ist Krieg und alle gehen hin…“

Dienstag, 24. Januar 2012
 
(rhe) In der Landeshauptstadt Dresden lädt das neu eröffnete Militärhistorische Museum der Bundeswehr zu einer glanzvollen Begegnung mit 800 Jahren Gewalt und Verderben. Der jüdische Stararchitekt Daniel Libeskind schuf dazu eine umstrittene räumliche Voraussetzung. Wer  auch Jacques Offenbachs Antikriegssatire „Großherzogin von Gerolstein“ in der Dresdner Staatsoperette gesehen hat, denkt über Utopien nach, die das 21. Jahrhundert aber nicht  bieten kann. (mehr …)

Doktor zu Guttenberg – ein deutscher Berlusconi-Verschnitt

Freitag, 18. Februar 2011

(pri) Nun ist es nur noch jämmerlich, wie der adlige Verteidigungsminister den Tod eines Bundeswehrsoldaten in Afghanistan dazu missbraucht, von seinem offenkundigen Betrug mit der »Doktorarbeit« abzulenken. Karl-Theodor zu Guttenberg, der in seiner bisherigen Amtszeit noch nichts Vernünftiges zu Ende gebracht, statt dessen aber Skandale am laufenden Band produziert hat (mehr …)

Karl Theodor zu Guttenberg und die Auswüchse aggressiver Militärpolitik

Montag, 24. Januar 2011

Der Vergleich von Politikern mit dem Kaiser ohne Kleider ist mittlerweile inflationär, was aber nicht an Andersens Märchen oder den heutigen Märchenerzählern liegen muss, sondern möglicherweise doch am politischen Personal. Denn allzu oft ist dessen Vertretern das möglichst strahlende Bild in der Öffentlichkeit wichtiger als die Substanz unter den maßgeschneiderten Kleidern, und sie haben inzwischen einer außerordentliche Meisterschaft darin entwickelt, hinter dem schönen Schein ihre weitgehende professionelle Unfähigkeit zu verbergen. Jüngstes, aber schon seit langem absehbares Beispiel dafür ist Freiher Karl Theodor zu Guttenberg, der bundesdeutsche Verteidigungsminister. (mehr …)

Europa duldet Medienzensur in Ungarn

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Wenn in diesen Tagen von Ungarn die Rede ist, dann nur indirekt wegen dessen Vorrücken in die EU-Präsidentschaft am 1. Januar nächsten Jahres. Ganz direkt aber, weil das Land dabei ist, hinsichtlich Medienfreiheit in finsterste Zeiten zurückzufallen (mehr …)

Karl-Theodor zu Guttenberg bekommt der Afghanistan-Krieg wie eine Badekur

Dienstag, 14. Dezember 2010

Ist es Dummheit oder hat es schon Methode, dass die deutschen Medien den jüngsten Besuch von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Afghanistan vor allem als PR-Aktion in eigener Sache beschreiben und damit einen Schleier über sein eigentliches Anliegen werfen – an der Heimatfront den Krieg als etwas Erhabenes, Gutes, sogar Schönes zu verkaufen. (mehr …)

Merkel verteidigt sinnlosen Tod in Afghanistan

Donnerstag, 22. April 2010

Es ist keineswegs ein Zufall, dass SPD und Grüne 2002, als sie die Beteiligung am Krieg gegen Afghanistan beschlossen, das Abenteuer am Hindukusch mit beschönigenden und verharmlosenden Umschreibungen zu bagatellisieren suchten. Im Grunde wussten die damaligen Koalitionäre ganz genau, worauf sie sich einließen (mehr …)

Afghanistan braucht die NATO-Besatzer nicht

Dienstag, 06. April 2010

Viel mehr als der Tod dreier Bundeswehrsoldaten hat die kurz darauf erfolgte Erschießung von sechs afghanischen Militärs durch Deutsche das Dilemma des NATO-Krieges am Hindukusch, den nun auch Verteidigungsminister zu Guttenburg – wenigstens »umgangssprachlich« – so nennt, deutlich gemacht. (mehr …)

In Afghanistan wird für einen korrupten Wahlfälscher gestorben

Freitag, 26. Februar 2010

Ein wenig mutet der viel behauptete Fortschritt der Bundeswehr-Strategie für Afghanistan wie ein Plagiat bei Orwell an. Man behauptet einfach, Krieg sei Frieden – und schon soll alles viel besser sein. In Wirklichkeit jedoch unterscheidet sich das, was heute der Bundestag zum Afghanistan-Einsatz beschloss, kein Deut von den früheren Beschlüssen. (mehr …)

Nicht Militärs sind Hauptverantwortliche des Kundus-Massakers, sondern Politiker

Montag, 14. Dezember 2009

Freiherr von und zu Guttenberg hat kürzlich gefordert, die Aufklärung des von der Bundeswehr bei Kundus angerichteten Massakers dürfe nicht zu einer »Diskreditierung der Soldaten« führen. Damit hat der deutsche Verteidigungsminister, der sich selbst gewissermaßen zu einem »kriegsähnlichen« Ressortchef umbenannte, insofern recht, (mehr …)

Unrecht am Hindukusch gebiert Unrecht in Berlin

Donnerstag, 26. November 2009

Es ist allemal besser, dass jetzt gravierende Fehlleistungen an der »Heimatfront« und nicht neue Hiobsbotschaften aus dem Kampfgebiet in Afghanistan den dortigen Militäreinsatz einmal mehr in Frage stellen. (mehr …)