Artikel mit ‘CIA’ getagged

Die Banalität des Bösen reloaded

Dienstag, 19. Februar 2013

(pri) Manchmal genügt schon ein Kinoprogramm, um Zusammenhänge in dieser unübersichtlichen Welt sichtbar zu machen. Zum Beispiel, wenn zu gleicher Zeit solche doch total unterschiedlichen Filme wie »Zero Dark Thirty« und »Hannah Arendt« in den Lichtspielhäusern laufen, zwischen denen sich plötzlich ein überraschender Bezug auftut. (mehr …)

Wie die Zersetzung von Wikileaks organisiert wird

Dienstag, 06. September 2011

(pri) Die Stasi war nicht der erste Geheimdienst und erst recht nicht der letzte, der diese Methode gegen Andersdenkende anwandte. Zersetzung steht im Inventar der Schlapphüte ganz vorn, und wie es scheint, war sie auch bei der Operation Wikileaks wieder erfolgreich. (mehr …)

Nur Frontwechsel oder auch Grenzüberschreitung?

Mittwoch, 23. März 2011

Das MfS und seine Geschichte: Mit der Betrachtung zu neuen und ältere Büchern über eine um­strittene Einrichtung soll vermittelt wer­den, dass Deutschland  sich zwei Jahrzehnte nach dem Anschluss der DDR im­mer noch schwer tut, seine Vergangenheit ausgleichend und gerecht zu beurteilen.

1. Teil: Zum Buch von Werner Stiller „Der Agent“

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Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil X und Schluss)

Mittwoch, 29. Dezember 2010

 Bei der aktuellen Debatte über die Wikileaks-Dossiers ist ein Aspekt bisher geflissentlich weitgehend übersehen worden – die Blamage, die Julian Assange mit seiner kleinen, schlecht ausgerüsteten Truppe den zahlreichen hoch gerüsteten Geheimdiensten dieser Welt zugefügt hat. Sie alle versuchen, mit riesigem Aufwand an Personen und Geldmitteln, diversen Regierungen einige ihrer zahlreichen, sorgsam verborgenen Geheimnisse zu entreißen (mehr …)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil IX)

Montag, 06. Dezember 2010

Wer in diesen Tagen aufmerksam die Vorgänge um Wikileaks verfolgt und dabei registriert, wie hilflos und unprofessionell die US-Regierung samt ihrer Geheimdienste auf Veröffentlichung von ihnen aus gutem Grund geheim gehaltener Informationen reagieren, fühlt sich nicht selten an die Endzeit der DDR und vor allem ihres Geheimdienstes Ministerium für Staatssicherheit erinnert. Natürlich gibt es kaum direkte Analogien (mehr …)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil V)

Mittwoch, 08. September 2010

Dieser Tage werden Pläne von Bundesinnenminister Thomas de Maizière bekannt, die Arbeit der bundesdeutschen Geheimdienste und der Polizei besser zu koordinieren. Beamte beider Institutionen sollen zeitweilig ausgetauscht werden (mehr …)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil IV)

Donnerstag, 12. August 2010

Wieder einmal soll der Bundestag daraufhin überprüft werden, inwieweit das Ministerium für Staatssicherheit der DDR Einfluss auf die bundesdeutsche Politik genommen hat. Angesichts der geringen Zahl noch nicht bekannter Fälle oder gar einer Fehlmeldung (mehr …)

Hauptverwaltung Aufklärung der DDR – kurze Geschichte eines Spionagedienstes (Teil III)

Samstag, 31. Juli 2010

Die unglaubliche Menge von 77000 geheimen Dokumenten von US-Behörden zum Afghanistan-Krieg ist seit einigen Tagen – ausgelöst durch einen einfachen Mausklick – im Internet zu lesen. Noch vor einigen Jahren wäre die Beschaffung solch umfangreichen Materials, ohne früher oder später aufzufallen, faktisch unmöglich gewesen. (mehr …)

Vor 20 Jahren – Die Hinterlassenschaft der DDR-Spionage macht Probleme

Montag, 08. Februar 2010

Heute vor 20 Jahren, am 8. Februar, wollte das Ministerium für Staatssicherheit der DDR seinen 40. Geburtstag – wie immer mit großem Pomp – begehen. Es erlebte zwar diesen Tag noch, wenn auch inzwischen umbenannt, aber zum Feiern war kein Anlass. (mehr …)

Der aufhaltsame Aufstieg der Folterknechte

Samstag, 08. Dezember 2007

Tag der Menschenrechte: Wie »Waterboarding« und andere Torturen legalisiert werden sollen

Zuerst wird der Gefangene an Händen und Füßen auf einer Holzpritsche gefesselt, Dann legt man ihm ein dickes, schweres Tuch über den Kopf, auf das anschließend über einen Schlauch ständig Wasser fließt. Das Gewebe presst sich ans Gesicht, das Wasser lässt keine Möglichkeit zu atmen. Der Gefolterte gurgelt, hustet, keucht; er glaubt zu ertrinken, zu ersticken. Kurz wird das Wasser abgestellt, und er hört die Fragen der Folterknechte. Antwortet er nicht, setzen sie die Prozedur fort. (mehr …)