Artikel mit ‘Gorbatschow’ getagged

Flüchtlinge: Vorbei mit der Freundlichkeit

Sonntag, 22. November 2015

(pri) Die Szene erinnerte an eine ganz ähnliche im August 1991 in Moskau. Da hatte der noch amtierende Staatschef Gorbatschow gerade eine Rede gehalten, als Jelzin, der starke Mann nach dem von ihm niedergeschlagenen Putschversuch gegen den Perestroika-Erfinder, ans Rednerpult trat und Gorbatschow vor laufenden Kameras die Leviten las. Dieser stand da und musste die Philippika über sich ergeben lassen, »als ob ein Lehrer seiner Schülerin vor der Klasse mitteilt: Setzen, Sechs«. Diese Bewertung stammt nicht aus dem Jahr 1991, sondern ist Tenor der Berichterstattung über Horst Seehofers Umgang mit der Bundeskanzlerin auf dem CSU-Parteitag (mehr …)

Snowden, Manning und der Niedergang einer Weltmacht

Freitag, 02. August 2013

(pri) Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es, und gemeinhin ist das zutreffend. Mitunter erlaubt sich die Historie aber dennoch ein hintergründiges Déjà-vu – und wie es scheint, erleben wir gerade wieder eine solche Sternstunde des Weltenlaufs. Denn vieles im Agieren der einzigen verbliebenen Supermacht USA erinnert frappierend an die Niedergangsphase der Sowjetunion (mehr …)

Barack Obama – der Gorbatschow der USA?

Samstag, 29. August 2009

Geschichte wiederholt sich nicht, heißt es, und wenn, dann nur als Farce. Das könnte sich demnächst in den USA bewahrheiten, wo Präsident Barack Obama dabei ist, den Vertrauensvorschuss seiner Wähler deshalb zu verspielen, weil er kein Mittel gegen deren vorhersehbare – und von seinen Gegnern aggressiv geschürte – Verunsicherung findet. (mehr …)

Vor 21 Jahren – Streit um die Hoheit über Menschenrechte

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Heute vor 60 Jahren wurde von der UNO-Vollversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündet. In der Endphase der DDR entwickelte sich auch dieses Dokument mehr und mehr zu einem Gegenstand der inneren Auseinandersetzung zwischen Staatsmacht und aufkeimender Oppositionsbewegung. (mehr …)

Vor 20 Jahren – Realitätsverlust in der »Wagenburg«

Freitag, 17. Oktober 2008

Unübersehbar war im Herbst 1988 die Unzufriedenheit in weiten Teilen der DDR-Bevölkerung über die Verhältnisse in ihrem Land geworden. Und ebenso deutlich zeigten sich wachsendes Selbstbewusstsein vieler Bürger, vor allem der Jugend. Der Staat DDR und die ihn beherrschende Einheitspartei SED hatten samt ihrem Geheimdienst Staatssicherheit darauf keine adäquate Antwort mehr, (mehr …)