Artikel mit ‘Umverteilung’ getagged

Die EZB und der soziale Widerstand

Donnerstag, 06. September 2012

(pri) Mit der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), durch den Ankauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Staaten unter Einsatz frisch gedruckten Geldes in – bei Bedarf – unbegrenzter Höhe die Euro-Krise wenigstens für eine gewisse Zeit zu entspannen, gehen Wirtschaftsunternehmen und die ihnen dienstbaren Regierungen einen Schritt zurück auf den seit einigen Jahren forcierten Weg, die in Europa bislang geltenden Sozialstandards drastisch abzusenken, um in der globalisierten Welt die eigenen Profite auch künftig sicherzustellen. Dazu veranlasst haben sie die wachsenden innenpolitischen Spannungen (mehr …)

Wie das Bundesverfassungsgericht mit dem Hartz-IV-Urteil das System zu stabilisieren versucht

Mittwoch, 10. Februar 2010

Das vernichtende Urteil des Bundesverfassungsgerichts über Hartz IV stellt dem Erfinder des wohl in jüngerer Zeit drakonischsten sozialen Umverteilungsprogramms von unten nach oben, der einstigen rot-grünen Bundesregierung, wie auch der freudig zustimmenden damaligen bürgerlichen Opposition ein denkbar schlechtes Zeugnis aus; redet man Klartext, haben sich die Beteiligten am sozialen Hartz-IV-Kahlschlag samt und sonders als Verfassungsfeinde erwiesen. (mehr …)

Statt der Symptome den Krankheitsherd des Finanzsystems behandeln

Dienstag, 14. Oktober 2008

Wenn wir aus der derzeitigen Finanzkrise eins gelernt haben, dann dies: Geld ist ausreichend vorhanden. Es fiel den Regierungen der Industrieländer überhaupt nicht schwer, in kürzester Zeit Hunderte Milliarden Euro oder Dollar herbeizuzaubern, um damit dem beinahe zusammengebrochenen Finanzsystem neues Blut in die Adern zu jagen – und das, obwohl seit Jahr und Tag über fehlendes Geld geklagt wird, vor allem dann, wenn es für Bildung, Kultur, die öffentliche Infrastruktur oder soziale Zwecke benötigt wird. (mehr …)

Der Weg des Geldes – immer nach oben

Mittwoch, 24. September 2008

Wer es noch nicht gewusst hat, ist nun förmlich mit der Nase darauf gestoßen worden: Das Geld, dessen Fehlen für soziale Zwecke, die öffentliche Daseinsfürsorge, für Bildung und Kultur allenthalben beklagt wird, ist von so genannten global playern, vor allem einer maßlos gierigen Finanzclique, mit den Ziel immer größeren Profits verzockt worden. (mehr …)