<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blogsgesang.de &#187; Weltbühne</title>
	<atom:link href="http://www.blogsgesang.de/tag/weltbuehne/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.blogsgesang.de</link>
	<description>Blog zu Politik, Zeitgeschichte, Kultur und Welt-Anschauung von Peter Richter (pri) und Rudolf Hempel (rhe)</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 14:04:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>»Das Bl&#228;ttchen« als Blogroll</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2010/01/19/das-blaettchen-als-blogroll/</link>
		<comments>http://www.blogsgesang.de/2010/01/19/das-blaettchen-als-blogroll/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 17:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oberblogsaenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs-Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Minibuch]]></category>
		<category><![CDATA[Das Blättchen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogsgesang.de/?p=1456</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich klingt es ziemlich zynisch, das Wort vom »Scheitern als Chance«, aber wer mag, kann es vielleicht doch auch als Ermutigung verstehen. Die Macher des »Bl&#228;ttchens«, einem der beiden »Weltb&#252;hne«-Nachfolger, die sich redlich M&#252;he gaben, dem Blatt der Jacobsohn, Tucholsky und Ossietzky nachzueifern, was freilich auch im Doppelpack keine einfache Sache war, jedenfalls tun es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich klingt es ziemlich zynisch, das Wort vom »Scheitern als Chance«, aber wer mag, kann es vielleicht doch auch als Ermutigung verstehen. Die Macher des »Bl&#228;ttchens«, einem der beiden »Weltb&#252;hne«-Nachfolger, <span id="more-1456"></span>die sich redlich M&#252;he gaben, dem Blatt der Jacobsohn, Tucholsky und Ossietzky nachzueifern, was freilich auch im Doppelpack keine einfache Sache war, jedenfalls tun es und erweitern ihr Verbreitungsgebiet hinein ins world wide web. Das rote Heftchen gibt es an den Kiosken nicht mehr; daf&#252;r ein solide gemachtes online-Produkt, das <a href="http://das-blaettchen.de/" target="_blank"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/fd466d005b654f18a2dec4222248374c" alt="" width="1" height="1" />seit gestern im Netz steht </a>– zur Verst&#228;rkung anspruchsvollen linken Denkens und Argumentierens.</p>
<p>Das verdient jede Unterst&#252;tzung – und sei es nur durch einen kleinen Beitrag zur Vernetzung. Der »Blogroll« sei f&#252;rderhin zur freundlichen Beachtung empfohlen; es kann gar nicht genug Stimmen geben, denen es erkl&#228;rterma&#223;en um einen Austausch geht, »der — auch im Streit — produktiv werden kann f&#252;r linkes Denken innerhalb und jenseits jedweden parteipolitischen Kanons«.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogsgesang.de/2010/01/19/das-blaettchen-als-blogroll/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vor 20 Jahren – Der Runde Tisch will eine erneuerte DDR organisieren</title>
		<link>http://www.blogsgesang.de/2009/12/07/vor-20-jahren-der-runde-tisch-will-eine-erneuerte-ddr-organisieren/</link>
		<comments>http://www.blogsgesang.de/2009/12/07/vor-20-jahren-der-runde-tisch-will-eine-erneuerte-ddr-organisieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 22:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>oberblogsaenger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichtsbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Kohl]]></category>
		<category><![CDATA[Runder Tisch]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbühne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogsgesang.de/?p=1416</guid>
		<description><![CDATA[Als sich heute vor 20 Jahren in Berlin der Runde Tisch konstituierte, verstand er sich als ein endlich demokratisches Organ der Deutschen Demokratischen Republik. Er wollte Ma&#223;nahmen ergreifen, die dem Volk, das sich gerade so nachdr&#252;cklich zu Wort gemeldet hatte, eine echte Mitsprache erm&#246;glichten – in freien Parteien, durch freie Wahlen, in einer freien Gesellschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als sich heute vor 20 Jahren in Berlin der Runde Tisch konstituierte, verstand er sich als ein endlich demokratisches Organ der Deutschen Demokratischen Republik. Er wollte Ma&#223;nahmen ergreifen, die dem Volk, das sich gerade so nachdr&#252;cklich zu Wort gemeldet hatte, eine echte Mitsprache erm&#246;glichten <span id="more-1416"></span>– in freien Parteien, durch freie Wahlen, in einer freien Gesellschaft.</p>
<p>An eine Vereinigung der beiden deutschen Staaten m&#246;gen einige der Teilnehmer der <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1083376/" target="_blank">Runden Tisches</a> durchaus gedacht haben, doch als dringende Aufgabe sahen sie das nicht. Ihnen ging es um einen emanzipatorischen Akt; zun&#228;chst <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1082994/" target="_blank">wollten sie sich ihrer selbst vergewissern</a><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/1ed433494b4948d68472b800bdbae2cb" alt="" width="1" height="1" /> – und dann entscheiden, wie es mit ihrem geteilten Land weitergehen soll. Andere, vor allem in der Bundesrepublik, sahen solches Selbstbewusstsein mit gemischten Gef&#252;hlen. Die einen wollten die schnelle Einheit aus tiefer &#220;berzeugung, andere – mit &#246;konomischem Hintergrund – dachten schon an die Gewinne, die angesichts der Rezession im Westen aus einem neuen Absatzgebiet zu ziehen seien. Und es gab auch jene, die die neue, origin&#228;r demokratische Entwicklung im Osten mit Sorge verfolgten. Entwickelte sich hier doch noch jene gesellschaftspolitische Alternative zum bundesrepublikanischen System, die die DDR schon lange nicht mehr war und das man nat&#252;rlich mit gro&#223;em Misstrauen betrachtete? Es wurde zwar begr&#252;&#223;t, dass eine B&#252;rgerbewegung das DDR-Regime hinwegfegte, aber f&#252;r den Westteil des Landes mochte man eine vergleichebare Unruhe nicht.</p>
<p>Einen interessanten Einblick in das durchaus differenzierte Meinungsbild in der Bundesrepublik &#252;ber den Umgang mit den neuen politischen Kr&#228;ften in der DDR und die Konsequenzen f&#252;r den Bonner Staat, gibt eine Korrespondenz, die am 21. November 1989 in der inzwischen eingegangenen Zeitschrift <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weltb%C3%BChne" target="_blank">»Die Weltb&#252;hne«</a> erschien.</p>
<blockquote>
<h3>Komplimente f&#252;r die Konkurrenz?</h3>
<address>von Ulrike Forster (Bonn)</address>
<address></address>
<p>Die Welt schaut in diesen Tagen fasziniert auf die DDR. Was sich dort seit wenigen Wochen ereignet, wie sich die politische Landschaft von Grund auf ver&#228;ndert, hat wahrlich historische Di­mensionen. Dar&#252;ber kam sogar die oft provinzielle, auf sich selbst und ihre satte Selbstzufriedenheit fixierte bundesrepublikanische Gesellschaft in Bewegung.</p>
<p>Sie spart nicht einmal mehr mit Komplimenten. Pl&#246;tzlich ist das DDR-Fernsehen interessant. Die Einschaltquoten stiegen sprung­haft, und allenthalben ist das Urteil zu h&#246;ren, die Sendungen aus Adlershof seien kompetenter, authentischer, einfach richtiger als die Beitr&#228;ge der jahrelang nochgelobten Korrespondenten von ARD und ZDF. Nun sollen die DDR-Programme in unsere Kabel­netze eingespeist werden, und der mit dem ZDF liierte Privatsen­der 3 S&#228;t sendet schon t&#228;glich eine Aufzeichnung der „Aktuellen Kamera&#8221;. DDR-B&#252;rger aller Couleur sind gefragte Gespr&#228;chspart­ner von Zeitungen, Sendern, Politikern. Im ARD-Presseclub am vorletzten Sonntag waren gleich drei DDR-Journalisten vertreten. Der jahrelang &#252;bel beleumdete „Trabi&#8221; wird fast zu einem Kult­fahrzeug. Die Hamburger Dayidswache auf der Reeperbahn mel­dete am ersten Tag nach der &#214;ffnung der Mauer bereits den Dieb­stahl eines solchen Gef&#228;hrts, und das K&#246;lner Stadtmuseum kaufte einen der in Zwickau gebauten Kleinwagen, um ihn als „Doku­ment deutscher Geschichte&#8221; in seine Sammlung aufzunehmen.</p>
<p>Vor allem aber begeistert alle jene hier, die daf&#252;r noch ein Ge­sp&#252;r haben, das Selbstbewu&#223;tsein, die Kompromi&#223;losigkeit und zugleich die Besonnenheit, mit denen die DDR-B&#252;rger ihre Rechte einfordern, mit der sie das ihnen jahrzehntelang theoretisch ver­mittelte sozialistische Ideal zur Realit&#228;t werden lassen wollen.</p>
<p>Antje Vollmer von den Gr&#252;nen nannte das, was in der DDR ent­steht, „die erste selbsterk&#228;mpfte Demokratie auf deutschem Bo­den&#8221;, und der Westberliner Regierende B&#252;rgermeister Momper be­zeichnete die Entwicklung, die in der Gew&#228;hrung eines freien Rei­severkehrs ihren ersten H&#246;hepunkt fand, als eine „friedliche demo­kratische Revolution&#8221;.</p>
<p>Zugleich melden sich hier jedoch auch diejenigen zu Wort, die sich nun einer Wiedervereinigung ganz nahe w&#228;hnen, die — wie die „Frankfurter Rundschau&#8221; bereits im September schrieb — „aus den Reformbewegungen im Osten die illusion&#228;re Hoffnung sch&#246;pfen, doch noch den kalten Krieg der f&#252;nfziger Jahre gewinnen und den politischen wie territorialen Sieg &#252;ber den Sozialismus feiern zu k&#246;nnen&#8221;. Sie reichen von ganz rechts, von den Republikanern, &#252;ber die CSU (deren Europa-Abgeordneter Otto von Habsburg forderte, eine „ganz konkrete Strategie f&#252;r die Wiedervereinigung Deutschlands&#8221; zu entwerfen) bis ins Regierungszentrum und h&#246;rt auch bei der SPD nicht auf. So sieht Bundeskanzler Kohl weniger denn je Grund, sich „mit der Zweistaatlichkeit Deutschlands abzu­finden&#8221;, wie er am 8. November im Bundestag erkl&#228;rte. Bei den Sozialdemokraten gibt es eine Str&#246;mung, die das in Arbeit befind­liche SPD-Grundsatzprogramm in puncto „deutsche Frage&#8221; erg&#228;n­zen will.</p>
<p>DDR-Staatsratsvorsitzender Egon Krenz hat dazu bei seinen Te­lefongespr&#228;chen mit Helmut Kohl erkl&#228;rt, „was der Kanzler denke und sage, sei dessen Sache&#8221;; f&#252;r ihn, Krenz, sei Wiedervereinigung „kein Thema, das auf der Tagesordnung steht&#8221;. Er befindet sich damit wohl auch in &#220;bereinstimmung mit der Mehrheit der Bun­desb&#252;rger, die das kurzschl&#252;ssige Denken der Union, Selbstbestim­mung der DDR-B&#252;rger w&#228;re identisch mit deren Wunsch nach schneller Vereinigung mit der Bundesrepublik, f&#252;r wenig reali­stisch halten. Die Pfiffe, die der Kanzler am 10. November vor dem Sch&#246;neberger Rathaus in Westberlin — ganz im Gegensatz zu Willy Brandt, Momper und Genscher — zu h&#246;ren bekam und die sich noch steigerten, als dort die bundesdeutsche Hymne ange­stimmt wurde, sollten ihn eines Besseren belehrt haben.</p>
<p>Sogar austseiner eigenen Partei kommen andere Stimmen, so die des baden-w&#252;rttembergischen Ministerpr&#228;sidenten Lothar Sp&#228;th, der &#252;berzeugt ist, da&#223; die Mehrheit der DDR-B&#252;rger eine Wieder­vereinigung im Sinne eines „reinen Anschlusses&#8221; an die Bundesre­publik nicht w&#252;nscht. Und nach Meinung des CDU-Vorstandsmit­gliedes Biedenkopf m&#252;sse „aus grunds&#228;tzlichen Erw&#228;gungen der Selbstbestimmung&#8221; das Recht der DDR-B&#252;rger gesichert sein, „den nach vierzigj&#228;hriger Unfreiheit gewonnenen Gestaltungs­raum nach eigenem politischen Willen und Ermessen auszuf&#252;l­len&#8221;!</p>
<p>Diese DDR-B&#252;rger halten offensichtlich wenig von einer R&#252;ck­kehr in den Scho&#223; eines „gro&#223;deutschen Reiches&#8221;. Dazu mu&#223; man nicht Krenz und die SED zitieren. Die Opposition denkt in diesem Punkt ebenso. B&#228;rbel Bohley vom Neuen Forum sagte dem Pariser „Figaro&#8221;: „Nach 40 Jahren gibt es zwei verschiedene Gesellschaften. Die westdeutsche Lebensweise ist uns ganz und gar fremd. Wir sprechen die gleiche Sprache, das ist alles. Die gl&#228;nzenden Jahre Deutschlands sind nicht die, in denen es vereint war.&#8221; Ulrike Poppe von der Gruppe „Demokratie jetzt&#8221; antwortete der „Stutt­garter Zeitung&#8221; ganz &#228;hnlich: „Eine Wiedervereinigung, bei der wir an die Bundesrepublik angegliedert werden, w&#252;rde wieder Fremdbestimmung bedeuten. Wir m&#252;ssen unsere Reformen erst einmal allein machen.&#8221;</p>
<p>Nachdenklichere Politiker hierzulande reflektieren in diesem Sinne bereits ernsthaft dar&#252;ber, was eine attraktive DDR f&#252;r die Bundesrepublik bedeuten k&#246;nnte. Der schon zitierte Biedenkopf jedenfalls h&#228;lt es angesichts mancher hiesiger Fehlentwicklungen f&#252;r wichtig, „auch die M&#246;glichkeit einer Entwicklung freiheitlicher Alternativen zu Gestaltungsformen und Institutionen offenzuhal­ten, wie sie in der Bundesrepublik entstanden sind&#8221;. Andere gehen noch weiter und sch&#228;tzen die Aussichten des westlichen deutschen Staates in einem solchen Wettbewerb langfristig durchaus nicht ro­sig ein. „Sollte in der DDR aber tats&#228;chlich aus dem Sozialismus Stalinscher Pr&#228;gung eine Art demokratischer Sozialismus werden, stellen sich f&#252;r die Gesellschaft der Bundesrepublik ganz andere Fragen&#8221;, sinnierte die „Frankfurter Rundschau&#8221; am 4. November und fuhr dann fort: „Was aber, wenn dieser Sozialismus mit menschlichem Antlitz die bundesdeutsche Gesellschaft von der DDR aus herausfordert?&#8221;</p>
<p>Die meisten Linken in der Bundesrepublik jedenfalls hoffen auf eine solche Alternative. Sie stellen schon jetzt die Frage, ob es in Bonn denn m&#246;glich w&#228;re, Losungen an das Bundeskanzleramt zu kleben (wie in der DDR-Hauptstadt an Staatsrat oder Volkskam­mer), ob hier Massendemonstrationen den Sturz der Regierung oder das Auswechseln f&#252;hrender Parteigr&#246;&#223;en bewirken k&#246;nnten, ob die Bundesregierung Forderungen des Volkes &#252;berhaupt so ernst nehmen w&#252;rde, wie es die neue DDR-F&#252;hrung tut. In der DDR schallte Egon Krenz nicht selten der Ruf von der „Konkur­renz&#8221; entgegen. Kann es sein, da&#223; diese DDR dereinst zur Kon­kurrenz f&#252;r das bundesrepublikanische Gesellschaftsmodell wird?</p></blockquote>
<p>Eine solche Konkurrenz galt es schnell zu verhindern. Das war zumindest eines der Ziele, das die bundesrepubilkanische Politik seit dem Herbst 1989 verfolgte. Helmut Kohl begr&#252;ndete seine Eile hernach stets mit den au&#223;enpolitischen Konstellationen, die nur f&#252;r kurze Zeit das »Fenster der Gelegenheit« &#246;ffneten. Da ist gewiss etwas dran, aber genauso wichtig d&#252;rfte ihm gewesen sein, die unheimliche Bewegung in der DDR unter Kontrolle zu bringen – und das ging nat&#252;rlich am besten dadurch, dass man das unruhige Nachbarland so schnell wie m&#246;glich an die etablierte Bundesrepublik anschloss. Er konnte dabei freilich – auch dass geh&#246;rt zur historischen Wahrheit – auf die Sehnsucht einer Mehrheit der DDR-B&#252;rger nach Einlass in den »goldenen Westen« bauen. Und der Kanzler mag geahnt haben, dass auch diesbez&#252;glich das »Fenster der Gelegenheit« nicht ewig w&#252;rde ge&#246;ffnet sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.blogsgesang.de/2009/12/07/vor-20-jahren-der-runde-tisch-will-eine-erneuerte-ddr-organisieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

