Artikel mit ‘Krim’ getagged

Putins mephistophelische Helfer im Westen

Samstag, 10. Mai 2014

(pri) Glücklicherweise ist Wladimir Putin nach der Moskauer Parade zum Tag des Sieges auf die Krim geflogen und hat dort den jüngsten russischen Sieg gefeiert – und damit zugleich das westliche Feindbild wiederhergestellt, das zwei Tage zuvor durch die Aufforderung des russischen Präsidenten an die Bewohner der Ostukraine, das geplante Referendum über die Selbstständigkeit der Region zu verschieben und die darauf folgende Ablehnung dieses Vorschlags durch die Ukrainer ein wenig unscharf geworden war. (mehr …)

Europas treuester Satellit der USA

Sonntag, 27. April 2014

(pri) Während noch immer die Mär ausgeschmückt wird, die EU und speziell Deutschland könnten als Vermittler in der ukrainischen Krise eine wichtige Rolle spielen, haben sich die europäischen Hauptakteure längst, wenn auch nicht mit innerer Begeisterung, auf die Seite der USA geschlagen (mehr …)

Zwei Zauberlehrlinge in der ukrainischen Flut

Mittwoch, 16. April 2014

(pri) Das wütende prorussische Aufbegehren in der Ost-Ukraine kann wohl nur noch in Blut erstickt werden, und die nicht legitimierte Kiewer Regierung ist dazu mit wohlwollender Duldung ihrer westlichen Sponsoren auch bereit. Der undemokratische Akt ihrer gewaltsamen Installierung schlägt nun auf diese Putschregierung in gleicher Weise zurück (mehr …)

Für die Ukraine hat die NATO keine Lösung der Probleme, sondern ist sie das Problem selbst

Montag, 07. April 2014

(pri) Der demnächst ausscheidende NATO-Generalsekretär Rasmussen will wohl nach ziemlich frustrierenden Jahren in einem Amt, das kaum noch jemand ernst genommen hatte, am Ende ein wenig Krieg spielen. Anders sind seine hysterischen Reaktionen auf die Ukraine-Krise, die ihn und sein Bündnis überhaupt nichts angeht, nicht zu verstehen. Er kündigt verstärkte Manöver an Russlands Grenzen an und verlangt zugleich den Rückzug russischer Truppen ins Landesinnere. Und er plädiert für eine schnelle Erweiterung der NATO – etwa durch Georgien, Montenegro, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina. Beides ist nur als gezielte Provokation gegen Russland zu verstehen (mehr …)

Schlechte Verlierer im Ukraine-Konflikt

Freitag, 21. März 2014

(pri) Verfolgt man die gegenwärtige Debatte über das Verhältnis des Westens zu Russland, so ist daraus von Tag zu Tag mehr das Bedauern herauszuhören, dass durch die Verflechtung beider Seiten scharfe wirtschaftliche Sanktionen und erst recht ein Krieg im Grunde unmöglich geworden sind, weil damit alle in eine Katastrophe gestürzt würden. Denn das ist eine durchaus positive Seite des Ukraine-Konflikts. Keiner wagt es, ihn durch einen Krieg zu lösen (mehr …)

Wieder wird auf der Krim Weltgeschichte geschrieben

Donnerstag, 13. März 2014

(pri) Am kommenden Wochenende wird eine historisch kurze Phase, die vor 60 Jahren ein sowjetischer Potentat eingeleitet hatte, durch einen anderen, einen russischen Potentaten, so beendet werden, wie sie damals begonnen hatte – durch einen willkürlichen Akt, der nichtsdestotrotz, damals wie heute, kein Zufallsprodukt war und ist, sondern Ausdruck einer übergreifenden Entwicklung (mehr …)

Die Ukraine – neues Konfliktfeld im west-östlichen Machtkampf

Mittwoch, 05. März 2014

(pri) Die Börsen sind immer die ersten, die Witterung aufnehmen, und so dauerte es gerade einmal 24 Stunden, dass der Rubel auf Talfahrt war, dann erholte er sich schon wieder, denn die Anleger hatten erkannt: Was sich da auf der Krim abspielt, hat zwar einige Merkmale eins Krieges, ist aber unter dem Strich vor allem ein virtueller Krieg (mehr …)

Putins Retourkutsche auf der Krim

Sonntag, 02. März 2014

(pri) Die Triumphgesänge waren schon angestimmt. Endlich war der russische Präsident in die Schranken gewiesen worden, nachdem er zuvor vor Kraft kaum noch laufen zu können schien. Er hatte den schon geplanten Kriegseinsatz gegen Syrien verhindert, war bei der Entschärfung des Konflikt mit dem Iran aktiv erfolgreich gewesen, gewährte Edward Snowden Asyl und brachte gerade erst Olympische Spiele ohne Störungen über die Bühne. All das empfand der Westen als Niederlage (mehr …)

Ukraine widersteht dem Abenteuer

Donnerstag, 04. September 2008

Man mag über die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko denken, was man will, aber in der Bewertung der Krise um Georgien hat sie weitaus mehr Augenmaß und politischen Realismus bewiesen als ihr Präsident. (mehr …)