Die europäische Blase ist geplatzt
Dienstag, 27. April 2010Vor nun schon mehr als zehn Jahren, als sich die Europäische Währungsunion noch selbst mit dem Euro krönte, triefte sie geradezu vor demonstrativem Altruismus. (weiterlesen…)
Vor nun schon mehr als zehn Jahren, als sich die Europäische Währungsunion noch selbst mit dem Euro krönte, triefte sie geradezu vor demonstrativem Altruismus. (weiterlesen…)
Wieder einmal sind die Egomoralisten unterwegs, jene also, die sich ihre moralischen Maßstabe nach dem eigenen Vorteil zurechtbiegen. Für sie ist der Diebstahl von Daten, die Aufschluss über heimliche Steuerhinterziehung geben, natürlich ein schweres Vergehen (weiterlesen…)
Wenn etwas zeigte, wer in der heutigen globalisierten Welt wirklich das Sagen hat, dann war es der vergangene Dienstag. Eben wurde Angela Merkel noch in Washington vom US-Kongress mit stehenden Ovationen auch für ihr Bekenntnis zur Globalisierung gefeiert, da offenbarte im nur 600 Kilometer entfernten Detroit das ziemlich gesichtslose Management eines einzigen amerikanischen Autokonzerns (weiterlesen…)
So schnell wird Kaiser’s den Fall Emmely nicht los. Nachdem das Berliner Landesarbeitsgericht die Sache mit der Supermarkt-Kassiererin, die angeblich herrenlose Pfandbons im Wert von 1,30 Euro bei einem Privateinkauf eingelöst haben soll, letztinstanzlich entscheiden wollte, kommt es nun doch zu einer Revisionsverhandlung beim höchsten deutschen Arbeitsgericht. Offensichtlich hat man dort erkannt, dass die bisherige Rechtsprechung, die vom ehernen Grundsatz der Heiligkeit des Eigentums ausging und jeden Verstoß dagegen als schwere, mithin drakonisch zu ahnende Sünde betrachtete, hohltönend wird, (weiterlesen…)
Nun erhalten also auch die deutschen Banken ihre Abwrackprämie. 200 Milliarden soll der Finanzminister locker gemacht haben, um ihnen ihre faulen Kredite, auf deren Rückzahlung nicht mehr gehofft werden kann, mit dem Geld des Steuerzahlers abzukaufen. Und niemand regt sich darüber auf (weiterlesen…)
Bläst man den Nebel fort, der derzeit ganz bewusst von interessierter Seite bis hinein in höchste Kreise der Politik um die Situation der Banken und Möglichkeiten ihrer »Rettung« erzeugt wird, dann bleibt als Faktum zurück: Jene, die durch Gier und Skrupellosigkeit die weltweite Finanzkrise auslösten, sind keineswegs bereit, daraus auch für sie geltende Konsequenzen zu ziehen, sondern tun alles nur Denkbare, um ihr doch so – für sie – lukratives Tun fortzusetzen. So ist der Ruf nach einer »Bad Bank«, die man eigentlich einen Mülleimer nennen sollte, (weiterlesen…)
Wenn wir aus der derzeitigen Finanzkrise eins gelernt haben, dann dies: Geld ist ausreichend vorhanden. Es fiel den Regierungen der Industrieländer überhaupt nicht schwer, in kürzester Zeit Hunderte Milliarden Euro oder Dollar herbeizuzaubern, um damit dem beinahe zusammengebrochenen Finanzsystem neues Blut in die Adern zu jagen – und das, obwohl seit Jahr und Tag über fehlendes Geld geklagt wird, vor allem dann, wenn es für Bildung, Kultur, die öffentliche Infrastruktur oder soziale Zwecke benötigt wird. (weiterlesen…)
Heute zittern Europas »Demokraten« – vor einer demokratischen Entscheidung, die sie am liebsten verhindert hätten. Nur in einem einzigen Land, nur in Irland können die Bürger darüber entscheiden, ob sie den EU-Vertrag billigen wollen; (weiterlesen…)